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Der Ring des Schicksals


Die Sphinx, das Universum und das Bewusstsein

Der Ring des Schicksals entspricht im Tarot dem GLÜCKSRAD, Trumpf X.

 

Dieser Pfad verbindet die Sefirot Netzach mit Chesed auf dem kabbalistischen Baum des Lebens.

Chesed entspricht dem Jupiter Prinzip, der Liebe, Gnade und Güte eines Herrschers, einer fürsorglichen Macht. Sie ist die Sefira, welche die Kraft der Expansion, des Wohlwollens und der Liebe ausdrückt. Die Sefira Netzach entspricht dem Prinzip der Venus, des Erfolgs, des Sieges durch die Liebe, aufgrund der Fähigkeit zur Hingabe und zum Fortbestehen.

 

Der Ring des Schicksals umfasst die Genschlüssel 34 und 43.

Der Genschlüssel 34 ist Teil des Kreuzes des schlafenden Phönix, der bestimmenden Hintergrundfrequenz im heraufdämmernden neuen Zeitalter.

 

Der 43. Genschlüssel ist innerhalb unserer DNA mit dem 34. Schlüssel verbunden, zusammen bilden sie das chemische Paar, durch den der Ring des Schicksals entsteht, welcher eine ungeheuere Wirkkraft auf unser äußeres Leben - unsere Bestimmung hat.

 

Das menschliche Schicksal wird durch diese beiden Genschlüssel bestimmt, wobei der 34. den menschlichen Entwicklungsdrang „mehr zu sein“ repräsentiert und der 43. den göttlichen Drang darstellt sich in die Form hineinzugießen und ganz in die Welt einzutauchen.

 

Das Geheimnis dieses Codon Rings ist das Geheimnis des richtigen Zeitpunkts, am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein.

Wir geben den Takt nicht vor, wohl aber können wir uns zu ihm in vollendeter Eleganz bewegen.

Über die Zeitalter hinweg, hat dieser Ring die große Wahrheit in die Ohren, der Einsichtigen geflüstert, die bereit waren sie zu hören, dass das Leben ein Mysterium ist, welches uns zum Tanz bittet, in dem wir die Liebe und den Zufall umarmen. 

 

Desto mehr Liebe wir in uns zulassen, je mehr scheint der glückliche Zufall uns zu bevorzugen. Sobald wir uns vollkommen bedingungslos der Liebe ergeben, erkennen wir, dass der Zufall selbst nur eine Illusion ist. Dann offenbart sich uns, eine allen Dingen zugrunde liegende kosmische Geometrie.

 

Dann werden wir auch zur rechten Zeit am rechten Ort sein und das, was wir zuvor als Zufall angesehen haben, zeigt sich jetzt als ein Bestandteil des holografischen Universums, welches sich als ein natürliches Gesetz durch unser Leben hindurch entfaltet.

 

Das Schicksal eines Menschen wird durch die ihm eigene Kombination von Widerstand und Einsicht bestimmt. Wir wählen auf unsere Art das Leben anzunehmen oder es abzulehnen.

Auf der höchsten Ebene, der Siddhi, können wir die Macht des Schicksals als solches transzendieren.

 

Die Wirkkraft des 34. Genschlüssels

 
Richard Rudd betitelte den Genschlüssel 34 als „die Schönheit der Bestie“
Ich fühle mich dabei erinnert an die mittelalterlichen Bestarien, fabelhafte Illuminationen fantastischer Tierwesen. Sie sind prachtvoll und beängstigend zugleich.
Sie repräsentieren außergewöhnliche Stärke und wirken dabei vollkommen naiv ob ihrer Gefährlichkeit. Sie sind absichtslos grausam.

 

Der 34. Schatten ist die Gewalt, er betrifft die Vorstellung der individuellen und menschlichen Macht. Er repräsentiert einen uralten Bestandteil unserer genetischen Matrix, welcher in der Hauptsache auf dem individuellen Überleben basiert. Das Überleben des Stärkeren „Survival of the fittist“.

Wobei es sich nicht ausschließlich um physische Kraft handelt.

Diese primäre Kraftquelle hat ihren Ursprung tief in unserer genetischen Veranlagung. 
Sie begann auf dieser Erde mit dem ersten Aufkeimen von Pflanzen und entwickelte sich in der Evolutionsphase der Reptilien.

Ungeachtet unserer aufkeimenden Intelligenz liegt der 34. Schatten immer noch in unserem Inneren und zeigt sich als Verlangen Gewalt als Mittel zu nutzen, um Dinge in unserem Leben zu erzwingen und dies kann, wenn es durch die niedrige Schwingungsfrequenz beeinflusst ist, höchst zerstörerische Auswirkungen haben.

Der 34. Schatten trägt diese ursprüngliche Eigenschaft in sich, sie ist nicht einmal animalisch, sondern erheblich älter. Sie ist schlicht pure evolutionäre Kraft, deren primären Direktive dem Überleben gilt und ihre einzige Vorgabe ist, das Leben in einem speziellen Organismus zu erhalten. 

 
Aus diesem Schatten heraus, scheint es ein grundlegendes menschliches Gesetz, alle Menschen handeln auf den niedrigen Schwingungsfrequenzen, zerstörerisch in Bezug auf das Kollektiv. 
Hier liegt der Kern, der furchtbaren Tatsache, wenn sich die DNA gemäß dieser archaischen Regel verhält, dies für unsere moderne Gesellschaft bedeutet, dass sie sich unausweichlich selbst zerstören wird. 


Der Programmierungspartner des 34. Schattens ist der 20. Schatten der Oberflächlichkeit dessen repressiver Aspekt die Abwesenheit ist, welche wiederum einen vollkommenen Mangel an Menschlichkeit kennzeichnet. Wenn der 34. Schatten in Aktion tritt, hat er keinerlei Gefühl dafür, was er eigentlich tut.

 

Als ein Bestandteil des Ringes des Schicksals, ist der 34. Schatten chemisch mit den 43. Schatten, der Taubheit verknüpft. 
Unter dem Einfluss dieses Schattens verlierst du dich vollkommen an die dich durchströmende Kraft, selbst wenn sie dir und anderen Schaden zufügt. 
Wenn dieser Archetyp aus der niedrigen Frequenz heraus handelt, ist er für jedwede äußere Einflussnahme unerreichbar. Wir wissen in Bezug auf diese Energie, zu welchen furchtbar grauenhaften, unmenschlichen Taten es im Extremfall kommen kann.

Die Fähigkeit den Unterschied zwischen zwingendem Willen und eigener Stärke erkennen zu können

 

Physiologisch gesehen finden wir diesen Schlüssel mit seiner Stärke, tief im Inneren des Kreuzbeingeflecht wieder, er entspringt unterhalb um den Bereich des Bauchnabels.

Dieser Bereich des Körpers wurde für lange Zeit als ein Zentrum großer Kraft der Menschen angesehen und seine wahre Stärke liegt in der Tatsache, dass wir dort über keine offensichtliche Wahrnehmung verfügen. Ungeachtet unserer modernen Bevorzugung des Gehirns als Hauptzentrum unserer Intelligenz, befindet sich das eigentliche Zentrum unserer Intelligenz im Geflecht unseres Unterleibs.

 

Der 34. Schatten umgeht dieses Bauchzentrum der Intelligenz und tendiert dazu, uns in unbewusste mentale Schleifen unseres Gehirns zu leiten.

Gewalt wurzelt immer im Verstand, wohingegen Kraft immer aus dem Unterleib aufsteigt.

Kraft ist naturgegeben und universell mit allem Leben verbunden und fließt unmittelbar aus dem Nabelzentrum im Inneren unseres Wesens. 


Die repressive Natur des 34. Schatten fürchtet sich im Wesentlichen vor seiner eigenen Wucht. Er fürchtet sich vor sich selbst. Es sind Menschen, die sich selbst niedermachen und andere Leute als ihre Autorität akzeptieren. Die zurückhaltende Natur lässt zu, dass andere einfach über sie hinweggehen.

Solche Menschen werden wirklich zu Sklaven der Prinzipien anderer oder der Gesellschaft im Allgemeinen.

 

All die großartige individuelle Kraft welche in diesem Archetyp liegt wird zurückgehalten, meist aufgrund einer schwierigen Kindheit, deswegen kehrt sich all die innere Energie dieser Menschen gegen sie und führt zu Müdigkeit und einem Mangel an Antriebskraft, anstatt zu einem natürlichen Ausdruck der 34. Gabe zu werden, welche unermüdliche Energie und Stärke ausstrahlt.

 

Letztendlich müssen sich diese Menschen selbst aus den Situationen befreien, in denen sie sich befinden.

Die reaktive Natur zeigt sich in einer sturen, rechthaberischen Natur. Es sind Menschen, die mit Gewalt versuchen andere herumzuschubsen.

Ihr Hauptproblem ist mangelnde Kommunikation und unangemessenes Verhalten aufgrund der Tatsache, dass sie selbst sich ihrer Sturheit und Schroffheit im Allgemeinen gar nicht bewusst sind.

Was sie brauchen, ist eine gesunde Tätigkeit, in der sie ihre Wut kanalisieren können, anstatt andere zu verärgern.

 
Sobald der Weg für die 34. Gabe frei ist, taucht ein wirklich wunderschöner Archetyp auf, nämlich menschliche Stärke. Was so faszinierend an der Verbindung zwischen dem Schatten und der Gabe ist, ist die unglaublich feine Trennlinie zwischen diesen beiden Aktivierungen, die in ihrer Essenz aus dem gleichen genetischen energetischen Code stammen. 

Individuelle Stärke ist etwas absolut Natürliches, das allen Menschen zu eigen ist. Es ist die Fähigkeit in Harmonie mit den natürlichen Kräften zu handeln, der eigentlichen Definition von Stärke auf physische Aktivitäten angewendet. Die Kraft strömt einfach aus dir und du wirst mühelos eins mit deiner Aktivität.

Mühelosigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings nicht, dass es nicht anstrengend sein kann, es kann sogar sehr anstrengend sein aber es gibt keinen Widerstand mehr. Diese fließende Effizienz ist eines der Hauptmerkmale der 34. Gabe.

 

Die 34. Gabe ist die Gabe der Helden und Heldinnen, dies ist einer der großartigsten und ältesten menschlichen Archetypen.

Wahrhaftes Heldentum geschieht ohne bewusstes Kalkül und ist ein gänzlich individueller Akt. Das ist der Grund, warum jeder einzelne Mensch, eine solch eine tiefe Resonanz zu den mythischen Helden und Heldinnen oder denen der gegenwärtigen Kultur empfindet.

Heldentum verkörpert Stärke, obwohl sich wahre Stärke ironischer Weise ihrer selbst gar nicht bewusst ist. 

 

Wahre Stärke stellt sich zur Schau, nicht aus Absicht, aufgrund des Egos, sondern obwohl die 34. Gabe keine Wahrnehmung von sich hat, egal auf welcher Ebene, hat sie dabei aber die offensichtlich die Tendenz Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

 

Gewalt ist sich ihrer selbst nicht bewusst und führt zu Zerstörung.

Die Stärke ist hier sich ihrer selbst sicher und führt zu Bewunderung.

 

Die 34. Siddhi ist der Ort an dem sich Erleuchtung und Würde begegnen.

 

Hier am höchsten Punkt, blüht die Siddhi der Würde. Sie ist die Würde, der menschlichen Form in Bewegung und die Form ist reines Gewahrsam, was der Grund dafür ist, dass sie nicht irgendeiner Sache bewusst sein kann.

 

Sie offenbart schlicht und einfach die Schönheit des Bewusstseins in der Form. Würde ist nicht wirklich ein Zustand des Seins, sie ist die Wahrheit aller Natur im selbstbestimmten, selbstverständlichen Sein. Auf dieser Stufe strahlt alles Lebendige Würde aus.
 
Die 34. Siddhi betrifft in Wirklichkeit die Menschlichkeit mehr als jeder andere Aspekt unserer DNA, sie ist, seit unserer paradiesischen Ursprünglichkeit von Adam und Eva, von der göttlichen Energie, welche beständig durch unsere menschliche Form fließt.

Es ist die Siddhi, die uns die Idee vermittelt, dass der Mensch gottgleich ist. Diese Vorstellung wurde in unseren Mythen verewigt, in denen göttliche Archetypen auf der Erde erscheinen und eine physische Gestalt annehmen oder in dem menschlichen Begehren, örtliche Autorität auf auserwählte Menschen, durch die Geschichte hindurch, zu übertragen.
Die göttliche Essenz der Schöpfung kann sich nur dann frei im Körper bewegen, wenn die eigene Identität aufgehört hat zu existieren.
 
Solche Menschen bewegen sich auf eine Art und Weise, die das Auge verzaubert. Aus dieser Idee entstammen all die physischen Praktiken, die nach höherem Bewusstsein streben, die Mudras und Asanas des Yogas oder die Bewegungen des Tai-Chi. 
All die spontanen Ausdrucksformen des Göttlichen, die einst durch die Form von jemanden geflossen sind. Diese sakralen Bewegungen, Gesten und Tänze enthalten die Codierung des Höheren Bewusstseins.

 

 

Die Rebellion der Freude - der 43. Genschlüssel

 

Im Schatten des 43. Genschlüssels bin ich taub gegenüber der Schönheit des Lebens, der Einfachheit des Seins. Ich bin zu erschöpft mich zu fragen:

Wer bin ich?!

 

Das ist die Kernfrage.

 

Die Antwort befindet sich tief in mir. Sie befindet sich nicht im Außen.

Das Außen ist nur ein Spiegel auf meiner Suche nach Antworten.

Es spiegelt mir mein Sein.

 

Kulturell, philosophisch gibt es viele Ansätze, diese Frage zu beantworten.

Doch ich bin nicht das, was andere sagen, dass ich wäre oder sein soll.

Und schon gar nicht das, was ich gerne sein will.

 

Oder doch?

 

Ich vertraue meiner inneren Stimme, egal welche Konsequenzen dies hat.

Das ist verdammt rebellisch.

 

Ein Rebell kann alles sein.

 

Sie oder er können Dichter, Liebende, verrückte Wissenschaftler oder Revolutionäre sein. Das, was eine Rebellin und einen Rebell auszeichnet ist, dass nur SIE jeweils etwas ganz bestimmtes, einzigartiges tun können.

In dem sie ihren, ihnen vollkommen eigenen Platz einnehmen und diesen ausfüllen. Und das ist ihr Geschenk an die Welt.

  

Dieser Archetyp hält entschlossen zu seiner eigenen Wahrheit

und geht das Risiko ein, das System aufzurütteln.

Er wagt es, einzigartig zu sein und entzündet damit eine individuelle Revolution in anderen. 

Er zeigt, dass wir uns ohne das Spontane, das Unerwartete, das Gefährliche nicht entwickeln können.

 

Dieser Archetyp muss es aus sich selbst heraus wissen. 

Entscheidend für sein Wohlbefinden ist seine Akzeptanz und der Respekt davor, dass er sich die Zeit allein in der Stille und des Abwartens erlaubt.

 

"Einsicht muss zu seiner eigenen Zeit und auf seine eigene Weise geschehen können. Sobald es passiert, erfährt der Rebell große innere Freiheit, weil jede Einsicht, ihn für immer breitere Bewusstseinserfahrungen öffnet."

 

Sein Zündstoff sind Ideen. Sein Schwert, das er führt, heißt Kreativität. Er ist ein Ritter aus Leidenschaft, ein Ritter des Herzens.

Seine Mission ist nicht, die eines Zerstörers und Unterdrückers, seine Mission ist die Transformation zur Befreiung aller, sie selbst sein zu dürfen.

Es geht dabei nicht um den Kampf gegen das Böse, sondern darum das Gute zu stärken.

 

Es ist nicht die Art von Widerstand, der lähmt, festhält und das vermeintlich Bewährte um jeden Preis erhält, sondern jener, welche die Dämme flutet, sanft, gewaltlos, dass sich die Evolution ihren vorbestimmten Weg bahnen kann, auf ganz natürliche Weise.

 

Er öffnet dem Fluss des Lebens die Türen, höflich.

Er demontiert mit sanfter Hand Schranken in Köpfen und Realitäten.

Er ist nicht gewaltsam, er ist dennoch unaufhaltsam. Er ist der Herold des Neuen, des Wandels.

 

Das ist verdammt mutig.

Seine Quelle ist das Herz. Nur das Herz.

 

Die Gabe, der ganzen Welt die Liebe des Universums zu spiegeln.

 

Mit Gewalt überzeuge ich niemanden, weil jeder lieber jemanden folgt, den er sich selbst ausgesucht hat, den er für fähig hält. Egal wes Geistes Kind ich bin.

Mag sein, dass die Rattenfänger, beständig betörend trötend, uns Lemminge zum Abgrund führen und ja viele, viele stürzen hinab.

 

Es sind die Rebellen unter uns, die Piraten, die Freigeister wilder Meere voller unerschöpflicher Ideen, phantastischer Wesen, die den Kern, die Wahrheit nicht verloren haben, die uns daran hindern, die Steilküste hinabzufallen, einer blind dem anderen folgend.

 

Wir sind betäubt vom einfältigen Gedudel. Wir sind verängstigt von Schattenwölfen, infiziert von ihrer Gier.

Immer hungrig, niemals satt.

  

Da kommen sie, die unbequemen, wagemutigen Akrobaten auf ihren freischwingenden Trapezen und retten uns.

Retten all diejenigen, die gerettet werden wollen.

Pack meine Hand, schlag mit ein!

 

Sie sind voller Güte, Verständnis und Annahme. Sie verurteilen uns nicht, weil sie sich kennen und wissen, dass wir alle gleich sind.

Alle gleichen Ursprungs.

 

Wir sind da einander zu führen, zu ergänzen.

Wir wachsen mit unseren Aufgaben und Erfahrungen.

Wir dürfen dieses kostbare Leben in dieser einmaligen Form probieren, ausprobieren, erfahren.

 

Das ist keine Strafe. Das ist eine Gnade.

 

Epiphanie, die Offenbarung,

der Stern dem die drei Magier folgen

 

Wir beginnen zu sehen, dass das Unten eine Spiegelreflexion des Oberen ist. Der Göttliche Geist ist alles, was wir wissen, wir atmen es, wir leben in ihm, wir sind wir selbst. Weil wir wissen, dass diese Göttlichkeit "die Eine Energie ist, die nicht geschaffen oder zerstört, nur verwandelt werden kann".

 

Wir dürfen taub sein gegenüber all dem Rauschen und Toben blecherner Vereinheitlichung, Unterdrückung und Verblödung.

Es erreicht uns nicht mehr.

 

Weil, wenn wir wirklich zur Einsicht gelangen, tief in unserem Herzen, die Pforten öffnen, in das Universum gleiten, die Unendlichkeit atmen und uns auflösen in allem und dabei so vollständig sind, wie nie. Wenn wir den Moment der Epiphanie durchschritten haben, ihn voll und ganz verkörpern,

das wir nicht göttlich werden müssen, sondern sind.

 

Dann gibt es nichts zu tun.

Nichts zu kämpfen.

Es ist nur Sein, fern von Widerstand, es ist keine Rebellion, kein Abgrenzen nötig.

 

Wir sind heil, in einer vollkommenen Weise.

Wir brauchen nur zu verstehen, dass wir es schon immer waren.

 

Wir geben in dieses Spiel, genau das, was wir geben wollen und manchmal auch das, was wir geben können.

 

Wir sind zutiefst erfüllt einfach zu sein, mit dem Sein.

Mehr braucht es nicht. 

Wenn ich das verstanden habe, gibt es nichts, was ich fürchten muss.

 

Jetzt ist es an der Zeit, Raum zu schaffen, um den Klang deiner eigenen inneren Stimme zu hören. Um dein Nervensystem vom Druck der Meinungen anderer zu befreien, auf dein Herz zu hören und das Gepäck zu durcharbeiten, das dich davon abhält, Entscheidungen zu treffen, die mit dem übereinstimmen, was du hörst.

 

Höre auf, deine Macht zu verschenken!
Schaffe dir deinen Raum.
Gehe nach innen.
Höre auf deine innere Weisheit.
Vertraue dem, was du hörst.

 

Du hast immer eine Wahl:

Angst oder Liebe!

Wähle wie ein Narr!

 

Das Rad des Schicksals

 

X. 

Folge deinem Schicksal, egal wohin es dich führt. 

Die Achse bewegt sich nicht: Erreiche du sie. 

Wechsel des Schicksals. 

 

Dieser Pfad ist die Intelligenz der Versöhnung und wird so genannt, weil er den göttlichen Einfluss empfängt, der ihm von seinem Segen auf alles und jedes Dasein zufließt. 

Sein esoterischer Titel ist der "Herr über die Kräfte des Lebens".

 

Der Weg des Kaph, das GLÜCKSRAD, verläuft von Chesed nach Netzach. Es ist der verbindende Weg zwischen der Persönlichkeit und dem Höheren Selbst auf der Säule der Barmherzigkeit unter Chochma. Die Zweiunddreißig Wege der Weisheit nennen ihn „die Intelligenz der Versöhnung“, was impliziert, dass er eine vermittelnde Funktion hat. Jupiter ist diesem Weg zugeordnet.

 

Kaph ist ein Doppelbuchstabe, eines der "Tore der Seele". Ihm werden die Gegensätze von Reichtum und Armut zugeschrieben, die man als die natürliche Fluktuation der Jupiterkräfte auf diesem Weg betrachten könnte. Natürlich sind der Reichtum und die Armut nicht von dieser Erde, sondern von der Seele selbst.

 

Der hebräische Buchstabe Kaph bedeutet auch Handfläche und hat den Zahlenwert 20. Da man gemäß einer anderen Tradition aus den Handlinien auf das Schicksal ihres Trägers schließen kann, steht Kaph auch für die, in die Handfläche hinein gewobenen Schicksalslinien als Ausdruck der inneren Seelenmuster.

 

Das Rad, das für diesen Weg so wichtig ist, ist ein sehr altes Symbol des Lebens selbst, dessen Drehen in einigen Systemen ein Gebet ist. Es ist das Rad der Geburt, des Todes und der Wiedergeburt. Es ist das Rad des Karmas. Aber es ist ausdrücklich kein Rad des Zufalls oder der Unfälle.

Es gibt keine Unfälle im Universum, was eine der wichtigsten Lektionen dieser Karte ist. Wir sind allein für unser eigenes Schicksal verantwortlich. Das Glück gibt uns, was wir verdienen, was wir nicht immer als angenehm empfinden.

Der Schlüssel zum GLÜCKSRAD ist die Dualität und der Austausch von Energien zwischen Gegensätzen, die das Rad zum Drehen bringen.

 

Das Rad ist die Aktivität aller Manifestation. 

Insofern Dualitäten in der aktiven Manifestation hier impliziert werden, könnte man meinen, dass zwei Räder besser beschreiben würden, was beabsichtigt ist, als eines.

Ein Rad ist wie ein Kreisel in einem anderen verzahnt und dreht sich jeweils in verschiedene Richtungen. Das veranschaulicht wirklich, was mit der Intelligenz des Vermittlungswesens gemeint ist.

 

Es ist die Vermittlung von Aktivität zwischen rotierenden Gegensätzen. Rotation bedeutet in diesem Sinne eine Sequenz, etwas, das beginnt und endet und dann wieder beginnt. Das bedeutet Periodizität, Rhythmen der Aktivität sowie Ursache und Wirkung, was der Text des Golden Dawn den "gegensätzlichen Einfluss von Licht und Dunkelheit" nennt.

Waite beschreibt diese Aktivität als "das Perpetuum Mobile eines fluidischen Universums" ... den Fluss des menschlichen Lebens.

 

Die Sphinx ist das Gleichgewicht darin.

 

Die Sphinx ist das stabile Element inmitten des Wandels. Auf den Crowley-

und Waite-Karten befindet sie sich ganz oben auf dem Rad. Hier wird die Sphinx als ausgleichende Phase zyklischer Energie betont, während die Karte des Golden Dawn ihre Rolle als Hüterin des Tores der Mysterien darstellt, die das Geheimnis von Leben und Tod birgt.

 

In Ägypten war die Sphinx ursprünglich ein Porträt des Pharaos, das seine große Macht, symbolisiert durch den Körper des Löwen, über seine Gegner symbolisierte.

 

Dies ist ein Geheimnis der Weisheit Ägyptens. "Wenn die Sphinx und die Pyramide vereint sind, hast du die Formeln des Zaubers der Natur."

Die Sphinx als die Synthese der Elementarkräfte, in Anlehnung an das Pentagramm, das Symbol des Menschen, das der Geist über den vier Elementen ist. Tatsächlich heißt es in den Dokumenten, dass es vier Formen der Sphinx gibt: Stier, Adler, Mensch und Löwe.

Was auf jeden Fall wichtig ist, ist die Mischung der Vier Elemente auf diesem Pfad.

Die Sphinx ist die vier Kerubim in einem. Darüber hinaus ist die Pyramide, wenn sie mit der Sphinx vereint ist, vierseitig und bezieht sich auf Chesed.

 

"Dies sind die Schlüssel der Weisheit aller Zeiten; Und sein Anfang, wer kennt ihn? In ihrer Obhut befinden sich die heiligen Geheimnisse und das Wissen um die Magie und alle Götter." 

 

"Die Sphinx von Ägypten sprach und sagte: Ich bin die Synthese der Elementarkräfte. Ich bin auch das Symbol des Menschen. Ich bin das Leben. Ich bin der Tod. Ich bin das Kind der Nacht der Zeit."

 

Die Sphinx ist somit ein Kardinalsymbol der Manifestation. Es ist sowohl dasjenige, was man in der Geburt oder im Tod durchschreitet, als auch das, was den Übergang verhindert. Es ist der lenkende Aspekt des Höheren Selbst in Tiferet. Sie ist beschützend und ein Hüter der Tore, der die Persönlichkeit davon abhält, mehr zu absorbieren, als ihr System bewältigen kann.

 

Um die Frage der Sphinx richtig beantworten zu können, diese Antwort ist eine Erweiterung des griechischen Axioms: „Mensch, erkenne dich selbst!“, bedeutet es, dass man bereit ist, durch die Tore des inneren Bewusstseins zu gehen.

  

Diejenigen, die das Wesen der Sphinx kennen, können bewusst von einem Zustand in den nächsten übergehen, während andere in einen tiefen Schlaf fallen, eine "Zerstörung" des Bewusstseins, aus dem die Seele allmählich in einen neuen Zustand erwacht.

 

Das Rad war seit dem Mittelalter ein beliebtes Mittel, um den Menschen dem wechselnden Schicksal ausgeliefert darzustellen. In den frühesten Tarot Versionen wurden menschliche Figuren auf dem Rad dargestellt. Tierfiguren wurden wahrscheinlich gegen Ende des 15. Jahrhunderts eingeführt, um die tierische Natur des Menschen und die Veränderlichkeit des Lebens zu unterstreichen.

 

Die Karte zeigt das vertikale Rat vor einem Hintergrund von Energiewirbeln und Blitzen. Die Blitze sind Zeus zugeordnet, den Crowley als Jupiter mit dieser Karte gleichsetzt.

Die Energiewirbel sind das Resultat einer beständigen Drehbewegung.

 

Auf dem vertikalen Rat finden wir drei Figuren: Hermanubis, das gestaltende initiative Affenwesen, Typhon, das zerstörerische rückblickende Krokodil und auf dem höchsten Punkt die verbindende Sphinx, welche die Polaritäten im Gleichgewicht hält. Zusammen stellen sie, die über die Bewegung der Erscheinungen herrschenden drei Energieformen dar, wie sie uns von den drei obersten indischen Göttern her bekannt sind: Brahma, der Schöpfer, Vishnu, der Bewahrer und Shiva, der Zerstörer. Diese Dreiheit, die das ewige Rad von Werden und Vergehen in Bewegung hält, macht deutlich, dass sich Himmel und Hölle nicht bekämpfen, sondern einander ergänzen.

Das Dunkle ist nicht der Widerspruch zum Hellen, das durch Helles vermieden werden könnte, sondern eine Seite des Hellen selbst.

 

Böse ist nicht was zerstört, sondern was das Gleichgewicht des Kosmos stört und das ist mitunter das Gute; und das Gute ist nicht einfach was die Schöpfung belebt, sondern was die schöpferische Ordnung im Gleichgewicht hält, und dazu gehört auch Zerstörung.

 

Das irdische oder vertikale Rat im Zentrum der Karte symbolisiert das zyklische Weltbild vom ewigen Werden und Vergehen. Mit diesem zyklischen Bild, das in allen matriarchalen Kulturen vorherrschte und noch heute in Asien dominiert, ist auch die Vorstellung von Tod und Wiedergeburt verbunden. Allerdings weniger als tröstender Faktor, sondern als eine leidvolle ewige Gebundenheit an das Rad, aus der sich durch rechte Lebensweise zu lösen gilt. (Achtfacher Pfad des Buddhismus).

 

Zeit und Raum

 

Wie sich das Schicksalsrad auch dreht, immer ist es folgerichtig, was geschieht, wenn wir den Ursachen vorbehaltlos ins Auge schauen.

Alles steht unter dem Diktat der ständigen Veränderung.

Leben ist fließen und fließen ist Zeit. 

Zeit ist das stetige Ineinanderfließen sich verändernder Zustände.

Auch der Raum verwirklicht sich in der Zeit. Jede Ernte ist eine Folge der Saat und Schicksal ist nicht, was man hätte tun können, sondern die Auswirkungen dessen, was man tat.

 

Die Stürme im Leben erschüttern zwar aber sie erzeugen auch die Erkenntnis.

So kann der Stern auf der Radnabe im Vordergrund laut Crowley als das Auge Shivas betrachtet werden, dessen Öffnen das Universum vernichtet.

 

Wenn das Rad die Gegenwart ist, die sich beständig in die Zukunft dreht, dann ist die Gegenwart der Schöpfungsnabel, wo sich die Zukunft durch Verwandlung von Vergangenheit erzeugt.

 

Alles ist einem steten Wandel unterworfen und durch das Auge der Sphinx müssen wir unseren Blick auf die Gesetzmäßigkeiten richten, die für dieses Wechselspiel verantwortlich sind. Crowley hat die Karte GLÜCK genannt, in den meisten anderen deutschen Tarot Spielen heißt sie SCHICKSALSRAD. Damit wird deutlich, dass es die gleiche Bewegung ist, die die eine Seite aufsteigen und die andere absteigen lässt.

Auf welcher Seite wir das Rad erleben, ist nicht so sehr eine Frage äußerer Ereignisse und Gegebenheiten als vielmehr eine Frage unserer inneren Bereitschaft, uns auf Veränderungen einzustellen.

 

Das Rad mit den aus allen Speichen hervortretenden Energiewirbeln entspricht dem Sonnenrad, der Swastika, dem über 12.000 Jahre alten Lebens- und Fruchtbarkeitszeichen, dass in beinahe jeder menschlichen Kultur zu finden ist.

 

Das Zyklische, das Gesetz des Rhythmus

 

Geburt und Tod stehen nicht wie zwei verschiedene Seiten einer gleichen Medaille zueinander, sondern sie sind die gleichen Seiten, getrennt nur durch die Zeit oder durch das Rad. Denn das Rad ist das tiefgründige Symbol der Ganzheit, in steter Bewegung und doch in seinem Zentrum unverändert.

 

Jedes Ding tritt in Erscheinung, entwickelt sich und verschwindet wieder aus dem Dasein, denn die sich drehende Peripherie des Lebensrades bewegt alles zum Tanz das Schicksalsreigens.

Von einer anderen Perspektive aus betrachtet, tritt aber weder etwas in Erscheinung noch verschwindet etwas aus dem Dasein, denn die Narbe ist immer schon da, unabänderlich im Mittelpunkt und ewig.

 

Es ist das Rad des Himmels, das seit Jahrmillionen gleichförmig um die Erde kreist. Die Kraft hinter der Narbe ist das Ewige, welche das Rad bewegt. Die Speichen sind die psychischen Muster, die das Ewige mit dem räumlich zeitlichen verbinden. Die Symbole auf der Peripherie des Rades der Katalysator, der die unbewussten Muster des Ewigen in persönliches Schicksal überträgt.

 

Wir wählen unser Schicksal nicht. Es ist ganz und gar unpersönlich. Und doch gestalten wir es individuell. Wir können es annehmen oder ablehnen.

Wir folgen dem Schmerz oder der Liebe.

Unsere Wachstumsetappen folgen universellen Gesetzmäßigkeiten.

 

Es ist wie mit den Brotkrummen von Hänsel und Gretel, denen wir in einen dunklen, unbekannten Wald folgen, der voller Gefahren und vielleicht auch unserem Tod ist.

Tatsächlich sterben wir. Unser Ego fällt von uns herab. Wir verändern uns.

Um zu überleben, folgen wir der Transformation.

Gretel stößt beherzt die Hexe in den Ofen, um Hänsel zu befreien.

Alles hat seinen Preis haben wir gelernt. Es geht darum unsere Ängste zu überwinden, zu lernen selbst Entscheidungen zu fällen und sie in die Tat umzusetzen.

 

Unser Geist durchbricht die Materie, er muss sich lösen, er will sich lösen vom Rad des Schicksals, das ist seine Bestimmung.

Das bedeutet, wir verlassen Zeit und Raum, wir folgen den Abrücken der Energie der Quelle. Eines Tages sind wir nur noch diese Energie.

Bewusst.

 

Das ist unser Weg. Erst verloren, hilflos, in der Dunkelheit und Kälte gefangen, dann emanzipieren wir uns und übernehmen die Verantwortung, wir stellen uns dem Leben wie es ist und überwinden Ego und Materie. Wir sind gewachsen, wir sind mehr. Wir besitzen die Freiheit der Quelle zu folgen.

 

Präsenz bedeutet ganz hier im Jetzt zu sein, voll und ganz.

Ich bin still. Ich lausche.

Ich lasse mich durchdringen von lebendiger Energie.

Ich fühle mich sicher, meiner selbst sicher.

 

Ich zwinge nicht, ich bin.

 

Ich verstehe, weil ich in mich hineinhöre.

Ich gebe mir selbst die Antworten nicht vor, mein Verstand plappert und plappert. Ich höre nicht hin. Es wird ein leises Rauschen im Hintergrund, irgendwann ist es verstummt.

 

Menschen spüren die Integrität, meine Sicherheit, sie folgen mir ohne Gewalt.

 

Ich besitze Würde.

Ich lasse mich durchdringen von Licht.

Das Licht ist in mir, es leuchtet aus mir heraus.

 

Nichts in diesem Leben ist Zufall.

Es gibt keine Zufälle.

Es gibt nur Ursache und Wirkung.

 

Wir glauben gern, für gute Handlungen belohnt und für schlechte bestraft zu werden.

Doch es ist nicht so einfach, Handlungen korrekt zu etikettieren, da sich uns der komplexe Sinn entzieht. Aber wir können festlegen, was eine Handlung für uns bedeutet. Wie wir uns dabei fühlen. Konsequenzen, ob schlecht oder gut empfunden, bringen uns voran.

 

Sie sind die Perlen, die auf unserer langen Schnur Leben gefädelt sind.

Große und kleine Perlen, dunkle und weich schimmernde, farbenfrohe und eintönige.

 

Können wir unser Schicksal selbst gestalten?

 

Das Human Design System sieht dies nicht als reine Willensentscheidung, sondern als einen Prozess, bei dem man lernt, sein angeborenes "Design" zu verstehen und sich darauf einzulassen. Anstatt gegen seine Natur zu kämpfen, geht es darum, bewusste Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit dem eigenen authentischen Selbst stehen. Dies ermöglicht es, erlernte Begrenzungen und Konditionierungen zu überwinden und ein Leben zu führen, das unseren tatsächlichen Anlagen und Fähigkeiten entspricht.

 

Das fühlt sich stimmig an, tatsächlich man selbst zu sein. Das Leben wird geschmeidiger.

Authentisch zu sein, in dem man sein Potenzial erkannt hat, ist eine der Zwiebelschalen, die wir enthüllen. Ehrlichkeit, Selbstfürsorge, Güte alles weitere Schalen. Aus Erkenntnis entsprechende Handlungen entstehen lassen, noch eine.

Noch eine, noch eine…

 

Wozu der ganze Aufwand? Was bringt uns das? Erkenntnis.

 

Es ist unsere genetisch einprogrammierte Bestimmung, zu wachsen, zu lernen, uns selbst zu erkennen.

Wir folgen den natürlichen universellen Gesetzmäßigkeiten.

Es geht um Bewusstheit, Selbstausdruck und Wandlung.

 

Es sieht so aus, als wäre hinter dieser Welt noch eine Welt. Und wenn wir diesem Gedankenspiel folgen, dann ist die andere Welt bestimmender, prägender für diese Welt als andersherum.

Haben wir den Durchbruch geschafft, werden wir alles von einer anderen Warte aus betrachten können. Wir werden diese Welt, diese materielle Welt dennoch nicht verlassen.

Wir werden uns ihr ebenso weiterhin stellen müssen und uns in ihr engagieren und bewähren müssen. Aber wir haben die Perspektive gewechselt.

Wir haben einen anderen Überblick. Wir haben uns in unserer Wahrnehmung erweitert und das wird auch Konsequenzen für unsere Handlungen in dieser materiellen Dichte haben.

 

Wir werden verstanden haben, dass wir unsere Wirklichkeit tatsächlich selbst manifestieren. Wir werden gelernt haben, dies bewusst zu tun.

   Es wird andere Aufgaben und Herausforderungen geben.

 

 

 Herzlichst zonfeld 

Der Ring des Schicksals

 

Der Codon Ring des Schicksals beinhaltet folgende Genschlüssel:

 

Genschlüssel 34

Siddhi: Würde

Gabe: Stärke

Schatten: Gewalt

Programmierungspartner: Genschlüssel 20

Physiologie: Kreuzbeingeflecht

 
Genschlüssel 43

Siddhi: Erleuchtung/Epiphanie

Gabe: Einsicht

Schatten: Taubheit

Programmierungspartner: Genschlüssel 23

Physiologie: Inneres Ohr

 

Aminosäure: Asparagin

 

 

„Wenn man dem Leben, auf welche Art auch immer, nicht in die Quere kommt, dann ist es im vollkommenen Fluss und höchst effizient.

Je mehr du versuchst den Fluss des Lebens in die Richtung zu zwingen, die du dir gerne wünschst, im Gegensatz zu dem, wohin das Leben dich führen möchte, je ineffizienter wirst du und je mehr Kraft musst du aufwenden.“

Richard Rudd "Die 64 Genschlüssel"

 



Das Sechste hermetische Prinzip:

 

Das Prinzip der Kausalität (Ursache und Wirkung): Jede Ursache hat ihre Wirkung; jedes Phänomen hat seine Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Begriff für ein unerkanntes Gesetz; es gibt viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.

 



Der Ring des Schicksals - Das GLÜCKSRAD X - ist mit dem Ring von Leben und Tod (3, 20, 23, 24, 27, 42) DER TOD XIII, sowie mit dem Ring der Illuminati (44, 50) DIE AUSGLEICHUNG VIII und dem Ring der Illusion (28,32) DER MOND XVIII zu einer thematischen Gruppe verbunden, den Archetypen des Seins - Des Werden und Vergehens.

 


DAS GLÜCKSRAD X

 

Auf dem Lebensbaum bildet es die Achse der Sefirot Chesed - Netzach.

 

Chesed bedeutet die Verwirklichung, Materialisierung und Potenz des Wachsens und Netzach, die ungestüme Kraft der fließenden Energie, die Achse verkörpert, das freie Spiel der Kräfte, die nur durch die unerschütterliche Gesetzmäßigkeit des unendlichen Wechsels im Gleichgewicht ist.

 

Yijing:  Hexagramm 50 - Ding, der Opfertiegel

Rune: Hagalaz

Planet: regiert von Jupiter

Gottheiten: Göttin Fortuna und die Schicksals Nornen

Der Mythos vom Lebensfaden

 



Die Zehn

 

Die Zahl 10, das Sinnbild der Verkommenheit.

 

"Auf dieser Karte tauchen Hermanubis, das affenköpfige Wesen und Typhon, der krokodilköpfige Gott der Zerstörung und Herrscher der Instinkte auf, die uns auch in den Karten 1 und 0 begegnen.

Zusammen bilden sie die Karte 10.

0 ist der Urgrund, 1 die Tat und 10 ist die Wirklichkeit oder die Folge der Tat, die wieder zum Urgrund zurück strebt, damit sie daraus neu entstehen kann.

0 ist das Meer, die 1 die Welle und die 10 das Gesetz, das die Welle wieder ins Meer zurück sinken lässt und eine neue Welle hervorbringt."

 

Die 10 Speichen des Rades erinnern daran, dass die Zahl 10 in vielen Religionen, die göttliche Ordnung oder das Gesetz darstellt. Die 10 Gebote, der jüdischen und christlichen Religion, die Tetraktys, die heilige Pyramide der Pythagoreer, die aus 10 Punkten besteht, die 10 Sefirot im kabbalistischen Baum des Lebens und die 10 Bilder, die 10 Stationen auf dem Weg der zen-buddhistischen Geschichte vom Hirten und seinem Ochsen.

 

Nur das irdische Rat hat diese 10 Speichen, das himmlische, horizontale ist der reine Kreis als Ausdruck des absoluten oder der göttlichen Hemisphäre. Es ist nicht geteilt, seinen Rand schneiden 10 Steine.

 


 

Es gibt diese Phasen im Leben, in denen wir uns zermartern, wie es weitergehen soll.

In denen wir hadern oder besser, uns in dem verheddern, wie es ist.

Es knackt und knarzt an allen Stellen, der verquere Schuh im Kopf drückt, massiv.

 

Dann an irgendeinem anderen Tag, einem unerwarteten Moment, wir wissen nicht warum, oder wie, macht es… klack, klack… ganz leise oder laut.

 

Und da ist die Antwort, das Hinweisschild, noch ein bisschen in Seidenpapier verpackt aber bereits durchscheinend, ich kann es erkennen und nehme es entgegen.

 

Puhh, wie oft habe ich mich gefragt:

warum habe ich mich damit so sehr gematert?!

Es ist doch so simpel, es lag doch klar auf der Hand!

Da fällt die ENTscheidung und ich handle.

 

Ich ende die Zweifel, die innere Zerrissenheit,

ich bin wieder Eins.

Das geht leicht, schnell, ja fluffig.

Ich verstehe und setze um. Es ist ein Verstehen aus dem Inneren, nicht aus dem Kopf, der nickt nur beifällig dazu.

 

Es ist eher eine Gewissheit und diese möchte nicht hinterfragt werden.

Das ist nicht notwendig. Sie ist einfach da.

 

Der typische Aha Effekt, der Apfel, welcher vom Baum auf Newtons Kopf fiel.

 Aua!

 Heureka!

 

Wir könnten uns mit derselben Gewohnheit, wie wir Zähne putzen, so als mentale Hygiene, uns angewöhnen einmal am Tag still zu sein, in Stille zu sein.

 

Vielleicht 10 Minuten lang.

Nichts besprechen, nichts klären, nichts wollen, tun müssen.

 

Durchatmen.

Tief ein und Ausatmen.

 

Das Gehirn locker lassen

Du darfst dich mal entspannen, chill ein bisschen.

Ich komme klar ohne dich.

 

Im Augenblick und der Gegenwart sein, unmittelbar.

Ich nehme den Moment wahr.

Genau jetzt ist alles in Ordnung.

 

Durchatmen.

Ein und aus.

 

Und nun ein kleines Lächeln auf den Lippen, einfach zulassen. 

Das ist nicht schwer.

Ich fühle mich besser.

 

Das ist das Setting, in dem sich Einsicht einstellen kann.

 

Jeder kennt das, das, was ich auf Krampf will, tue, in Hast, Stress, unter Druck, mit Unbehagen, das wird meist nix, zumindest nicht gut. Es fühlt sich nicht gut an.

 

Es erfüllt mich nicht.

Ich bin höchstens erleichtert, wenn es vorbei ist.

Es erfüllt mich nicht, weil ich nicht das getan habe, was ich wollte sondern musste. Unser Kopf ist von diesen ICH MUSS zum Platzen ausgefüllt.

 

Wir sind gehetzte, erschöpfte Sprinter, die sich SELBST auf eine Marathonbahn gejagt haben, eine die Runde um Runde im Kreis verläuft und nie endet, bis wir tot umfallen.

 

Bei allem ICH MUSS JETZT, und WILL, und SOLLTE, habe ich mein Leben verpasst.

Ich habe es gar nicht mitbekommen.

Ständig habe ich meinen blechernen Trommlern zugehört.

Habe mich von ihnen, vor sich hertreiben lassen.

Im Stechschritt.

aus dem Blog Artikel zum 43.Genschlüssel

 


 

Der kabbalistische Lebensbaum mit den 10 Sefirot und den 22 Pfaden, die sie verbinden.

Jeder dieser Pfade steht für eine Große Arkana, eine Trumpfkarte im Tarot sowie für einen Codon Ring.


Karma

 

Das Konzept von Karma bezieht sich ganz klar auf Konsequenzen von Handlungen.

Das Sanskritwort „karman“ bedeutet Tat.

 

Es beschreibt das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung: Jede Handlung, sei sie körperlich, geistig oder sprachlich, hat Konsequenzen, die sich positiv oder negativ auf das Leben einer Person auswirken.

Dieses Prinzip ist tief in Religionen wie Hinduismus und Buddhismus verwurzelt und wird auch in unserer Kultur verwendet, um die Verantwortung für die eigenen Handlungen und deren Folgen zu betonen. 

 



Wenn wir unser Schicksal tatsächlich selbst gestalten, könnten wir es dann vorhersagen?

 

Willst du Gott zum Lachen bringen, mache einen Plan. Nun zuweilen kichert er nur aber dann und wann, stürmt ein heftiger Windstoß durch unser Leben. Das haben wir sicher nicht bestellt, Leiden, Schmerzen, Verzweiflung, das haben wir nicht geordert und auch nicht verdient.

 

Gut, was können wir tun?!

Wieviel Macht haben wir über unser Leben?

 

Es ist die Mischung aus Hingabe und Hinnahme, aus Aktion und Widerstand. 

Ohne Reibung kein Lernen, ohne Lernen keine Erkenntnis und ohne Erkenntnis drehen und drehen wir uns im leidvollen Kreis.

 

Wir wollen wachsen.

Vielleicht nicht unser Ego, unsere Seele schon.

Sie ist wie ein luftiger Ballon um uns gestülpt, weit, weit bis außerhalb der Ränder dieser dichten Materie. Zeit spielt keine Rolle. Jedenfalls gibt es da nicht unsere Maßstäbe.

 

Es tickt und tickt im Takt, ein Metronom und zur passenden Zeit, im richtigen Moment schüttet sich das Füllhorn des Glücks über uns aus. Glück meint Liebe und Liebe meint Leben.

Wir fühlen uns lebendig, froh, dankbar. Das sind die Momente, wo wir nichts vom Außen erwarten, wo wir innerlich vollkommen erfüllt sind.

 

Glück findet nicht im Außen statt. Wir erleben es in unserem Inneren. Wir erleben, fühlen, deuten, zergrübeln, hinterfragen alles nur im Inneren. Und je nachdem, welche Färbung wir uns da gewählt haben, welchen Ton: laut, leise, schrill, wütend, schmeichelnd, beruhigend, so reagiert das Außen auf uns zurück.

 

Hat uns keiner beigebracht.

Hat uns keiner als Hausaufgabe aufgegeben, mal zu schauen, mal auszuprobieren wie meine innere Einstellung mein Außen definiert.

 

Es geht immer noch schlimmer.

Aber es geht auch immer noch besser.

Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen.

Es geht um die Balance.

 

Jetzt sind wir im Cirque de Soleil und tasten uns mit bloßen Füßen über einen unendlich hohen Abgrund. Das Seil vibriert und meine Gedanken und Gefühle entsprechen meiner Balance, sie sind mein langer weißer Stab der Ausgleichung.

 

Bin ich aufgeregt oder wütend, gelassen oder dankbar?

 

Ich habe mir ein Päckchen geschnürt, vielleicht hat es aber auch Gott geschnürt, ich trage es.

Egal was sich darin befindet, es wird angenehmer und leichter für mich sein, wenn ich es akzeptiere, wenn ich es annehme.

 

Vielleicht kann ich nicht erkennen, was lernen für mich bedeutet. Warum es so wichtig ist. Warum soll mein Bewusstsein erwachen? Warum muss ich zur Quelle streben? Warum soll ich diese Welt durchschauen und nach höheren Gefilden mich sehnen? Warum?

 

Warum fällt ein Apfel nach unten und nicht nach oben? 

Es ist ein Gesetz der Natur.

 

Es gibt universelle Gesetzmäßigkeiten. Und ja Blumen blühen im Frühling und nicht im Winter. Das Obst reift im Spätsommer nicht im März. Es schneit nicht im Juli.

 

Unser Problem ist, das wir diese universellen Gesetze kaum kennen und darum nicht bewusst verstehen. Bisher haben wir nicht daran geglaubt, dass es jenseits dieser Welt und der uns bekannten Newtonschen Physik Tatsachen gibt.

 

All diese Muster schwingen, vibrieren um uns herum, durchdringen uns, so dass wir ein fester Bestandteil im Gewebe dieses Lebens werden.

Was geben wir in den Teppich hinein?

Liebe?

Licht? Zweifel? Not?

Was bin ich? Was will ich sein?

 

Und was kann ich sein?

Was kann ich sein?

 

Es ist schwierig. Suchen wir uns ein stilles Plätzchen und lauschen wir in uns hinein.

Spüren wir dem Leben nach, dem Lebendigen.

Erlauben wir uns, unserer Freude zu folgen, sei es nur in Gedanken, Träumen.

 

Der Moment gehört einzig uns. Immer.

Den Moment gestalten wir.

Und wenn um uns die Welt auseinander birst, wir können ruhig innehalten.

Wir können voller Liebe sein.

 

Das ist unsere Freiheit. Unsere Entscheidung.

  

Auch wenn ihr es vielleicht nicht glaubt, diese winzig kleinen Momente voller Liebe, bringen ein ganzes Universum zum Erblühen.

 

 

Alle Rechte an den Illustrationen & Grafiken in diesem Artikel  Judith Werner für zonfeld library, 2025, Illustrationen aus der Serie Nr. 17/25 "The Violet Tarot" 


Quellenangabe

 

Richard Rudd "Die 64 Genschlüssel" Jim Humble Verlag

https://genekeys.com/

Ra Uru Hu "You and the Program" Jovian Archive

https://tomkenyon.com/hathors-archives

 

Robert Wang "The Quabalistic Tarot" 1983

Aleister Crowley "The Book T - The Tarot"

William Walker Atkinson "Das Kybalion"

Akron und Hajo Banzhaf "Der Crowley Tarot" Verlag Kailash 1993

Eine der besten Sites zur Erläuterung des Tarots in Verbindung mit der hermetischen Kabbala

https://www.elitarotstrickingly.com/

 

Über die Kabbala der Blog von Dr. Michael Laitman 

 


Das Schicksalsrad führt uns wie keine andere Karte unsere Aufgabenstellung vor Augen. Symbolisch steht es für die drei Wege, zwischen denen die drei Königssöhne, die drei Helden in vielen Märchen entscheiden müssen. Wer geradeaus geht, der wird sterben. Auf dem linken Weg (Hod) leidet die Instinktnatur aber der Verstand entfaltet sich. Auf dem rechten Weg (Netzach), leidet der Geist aber die Triebnatur, die Intuition kommt zur vollen Entfaltung. Der gerade Weg (Tiferet) und der als einziger auf das Ziel weist, führt zu Ganzheit. Er verlangt den größten Mut, denn er bedeutet den Tod des Egos, das, um die Erfahrungen des größeren Selbst zu machen, scheitern und seinen bisherigen Herrschaftsanspruch aufgeben muss.

So weist diese Karte häufig auf Erfahrungen hin, durch die wir demütig werden.

 


Der Baum des Lebens & die Zuordnung der Codon Ringe


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