Das Goldene Zeitalter oder die bleierne Zeit
Der Schatten der Gleichgültigkeit - Die bleierne Zeit
„Gleichgültigkeit ist ein Energiefeld, dass dich dazu verleitet, deine kostbare Zeit und Lebensenergie auf unwichtige Dinge zu richten. Das Unwesentliche in diesem Zusammenhang ist alles, was deine Aufmerksamkeit vom jetzigen Moment und seinem grenzenlosen Potential wegzieht. Solange du dich auf das Unwesentliche konzentrierst, bist du gleichgültig gegenüber den Dingen im Leben sein, die wirklich von Bedeutung sind.“
Richard Rudd "Die 64 Genschlüssel"
Gleichgültigkeit ist ein Energiefeld, dass durch alle menschlichen Wesen auf dieser Erde geschaffen wird und wurde, die nicht das tun, was sie gerne tun würden.
Und der einzige Grund für diesen Zustand ist Angst.
Wer immer du bist, was immer auch deine Lebensumstände sind, wenn du deine Angst überwindest, wird dir plötzlich so viel mehr möglich sein als zuvor. Aus dem Feld der Gleichgültigkeit auszubrechen bedeutet, dich mutig in die Untiefen deiner eigenen Ängste hineinzubewegen und die Lethargie zu überwinden, die dich davon abhält, etwas wahrhaft Schönes aus deinem Leben zu machen.
Gleichgültigkeit hat viele Gesichter und Ausreden, eine der am meisten gebrauchten Ausreden des Menschen, um nicht das tun zu müssen, was man eigentlich gerne aus seinem Leben machen würde, ist keine Zeit dafür zu haben.
Diese Haltung sich selbst als Opfer der Zeit zu fühlen, ist eine typische Fluchtstrategie des 16. Schattens, auch wenn die Zeit als solches, gar nichts damit zu tun hat. Du bist eher ein Opfer deines Verstandes geworden als ein Opfer der Zeit.
Zeit ist so flüssig wie Wasser. So zäh wie Blei. So schwer und drückend, wie das geschmolzene Gold auf dem Haupt des letzten Targaryen. Es ist keine Krone, es ist der Tod.
Doch wie der 17., 5. und 52. Genschlüssel bezeugen, kann sie gebeugt, verkürzt, verlängert und sogar ganz gestoppt werden, in dem Augenblick, wo du für dich einstehst, und anfängst deinen Träumen zu folgen.
Die Zeit wird dann zu deinem Verbündeten, sie ist nicht dein Feind, sie passt sich geschmeidig deinen Bedürfnissen an.
Zeit ist ein Richtungsstrahl. Sie führt uns zu einem bestimmten Ziel.
Die Richtung wählen wir aus.
Der Programmierungspartner des 16. Schattens der Gleichgültigkeit, ist der 9. Schatten der Trägheit und es ist leicht zu verstehen, wie diese beiden genetischen Energien, uns davon abhalten, irgendwohin zu gelangen. Sowie alle polaren Schattenpaare kreieren sie eine Biofeedback Schleife, welche die Energie auf einer niedrigen Schwingungsfrequenz gefangen hält.
Die Gleichgültigkeit kann die Trägheit nicht überwinden, weil sie nicht stark genug empfinden kann, um irgendetwas an der Situation zu ändern.
Du kannst voller Pläne und guter Absichten bezüglich Veränderungen sein, doch du bekommst buchstäblich nicht den Hintern hoch. Dieser Schatten baut nur Luftschlösser, er etabliert die Wahnvorstellung, dass eines Tages deine Träume wahr werden, ohne dass du sie jemals selbst initiieren musst.
Denjenigen, die unter der Fuchtel dieses Schattens stehen, mangelt es letztlich an einem vitalen Faktor: der Begeisterung.
„Enthusiasmus“ ist der ursprüngliche chinesische Name des 16. Hexagramms im Yijing.
Begeisterung ist der Schlüssel, um dich aus der Trägheit herauszuziehen und das eingefrorene Muster der Gleichgültigkeit spontan aufzubrechen.
Um von etwas begeistert zu sein, erleben wir dies tatsächlich.
Wir träumen nicht, wir tun es!
Eine der größten Herausforderungen, um den kollektiven Bann der Gleichgültigkeit überwinden zu können, ist im struppigen Dickicht der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit erst einmal herauszufinden, was überhaupt meine wahren Träume sind. Es reicht nicht aus, sich in Tagträumen und wundervollen Plänen zu ergehen, ich muss tatsächlich mit der Arbeit beginnen.
„Ich bin noch nicht bereit dafür!“
All die „Wenns“ und „Abers“, die um dich herumschwirren, dich verkleistern, in deinem Kopf schmerzen, dir die Luft rauben, den Elan niederdrücken, all die Farbe heraussaugen und dich in einem grobkörnigen Schwarz-Weiß-Film zurücklassen, verscheuch sie!
Die Wahrheit ist, dass du immer bereit bist.
Jetzt, gleich, sofort. Immer.
Wenn du deine Träume weiterhin und weiterhin vor dir herschiebst, werden sie immer Träume bleiben. Die sich langsam milchig auflösen oder gar zu Albträumen wandeln.
Sobald du den Mut hast, tatsächlich anzufangen, wirst du mit jedem Schritt dazulernen.
Mit jedem mutigen Schritt auf dem Weg zu Deiner Bestimmung, passieren unmittelbar zwei Dinge:
1. Es flutet dir eine enorme Menge an neuer Energie aus deiner Begeisterung zu.
2. Hörst du auf, aufgrund äußeren Drucks, irgendwelche Kompromisse auf deinem Weg einzugehen.
Allein dein Mut in Verbindung mit deinem Enthusiasmus, haben die Kraft, die energetischen Mauern der allgemein üblichenVerantwortungsdiffusion zu durchbrechen. Diese immer mehr verwässerte Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, schon gar nicht für andere aber eben auch nicht für mich.
In der Schattenfrequenz hast du nicht die leiseste Ahnung davon, WAS alles möglich ist.
Du nimmst die Welt nur über deinen Verstand war, der jedoch nicht in der Lage ist, die ganze Wirklichkeit zu überschauen. Wir sind gefangen in unserem kleinen Feld der Ohnmacht und zurren unsere Scheuklappen immer fester zu.
Doch dein Enthusiasmus hat die Macht, die sehr gründlich installierte Ideologie, die dir sagt, dass deine Träume unmöglich zu realisieren sind, zu überwinden.
Mut ist das Schwert, mit dem du dich vor individuellen Anfechtungen schützt, die deinen Elan abwürgen wollen. Und manchmal besteht der Mut nur darin, einfach nicht zuzuhören.
Der 16. Schatten hat eine Menge mit einem geschlossenen Garten zu tun.
Mit hohem Mauern drum, genau abgezirkelten Beeten, alles durchdacht, geplant. All deine Aufmerksamkeit ist gerichtet auf Fertigkeiten, Techniken und Systeme, anstatt sich auf den menschlichen kreativen Geist zu konzentrieren, der uns erst lebendig macht. Diese Menschen sind süchtig nach Information und Techniken aber sie können sie selten transzendieren. Der 16. Schatten erschafft Experten, wohingegen die 16. Siddhi Meisterschaft kreiert.
Hier sind die, die noch einen Workshop und noch einen brauchen, die geflissentlich auf Zertifikate pochen, jene, welche so viel wissen, aber nichts verstehen. Deren moralischer Kompass perfekt eingestellt ist, die alles jenseits davon verachten oder verurteilen. Das weil sie sehr genau darauf achten, nicht offen zu sein. An Bewährten wird geklammert, auch wenn es schon gallig verfaulend riecht. Innovation ist der gefürchtete Antichrist, dünstet Anarchie aus. Träume sind absurd, was für kleine Kinder und Feen, die es natürlich gar nicht gibt. Märchen.
Logik vor Intuition. Verstand vor Inspiration.
Stiel mir nicht die Zeit mit deinem Quatsch!
Du wirst schon sehen, wohin dich das führt!
Sei doch einfach mal vernünftig!
Das braucht dich doch gar nicht zu interessieren. Das berührt mich nicht.
Mir ist langweilig.
Zeit ist die tropfende, welke Uhr von Dali, wie ein grauer Kadaver hat sie meine Lebendigkeit erstickt. Vollgesogen mit Angst und Pessimismus.
Ich bin gefangen, gelähmt, ohnmächtig.
Jeder Traum kann gelebt werden.
Winzig kleine Bröckchen, immer mehr, immer schöner.
Einmal tun, was dir gefällt. Einmal tun, was dein Herz jauchzen lässt.
Lass alles andere liegen, denk nicht dran, mach einfach das, was dich glücklich macht.
Fünf Minuten lang, zehn, ein ganzes Leben lang.
The Golden Age - Die Wellen der Begeisterung
Die Gabe der Vielseitigkeit
Vielseitige Talente nachhaltig entdecken.
Das Einzigartige kultivieren.
Gleichgültigkeit ist ein Ausdruck, der allgemeinen kollektiven Schwingungsfrequenz der Menschheit. Es ist nichts Falsches oder Beklagenswertes. Gleichgültigkeit steigt schlicht und einfach auf, weil das Massenbewusstsein noch nicht seine eigene wahre Natur erkennen kann. Wir nehmen uns nicht als holistische Wesenheiten wahr.
Richard Rudd erklärt uns, dass unser neues Wahrnehmungsbewusstsein uns in die Lage versetzen wird, uns als ein einziges Bewusstsein zu erfahren.
Warum streift da ein kleiner Kälteschauer meinen Armrücken?
Ich denke unwillkürlich an „Pluribus - Glück ist ansteckend“. Die Serie begleitet eine Autorin Carol Sturka aus Albuquerque, New Mexico, gespielt von Rhea Seehorn. Deren Leben plötzlich von einem planetumspannenden kollektiven Bewusstsein erfasst wird, das Carol und andere immunisierte Individuen friedlich in sein Bewusstsein integrieren will. Der Titel der Serie bezieht sich auf den lateinischen Ausdruck „E pluribus unum“, der „aus vielen eines“ bedeutet.
Carol ist als einer von nur zwölf Menschen weltweit immun gegen einen unerklärlichen Virus, der die Weltbevölkerung plötzlich in zufriedene und optimistische Bürger verwandelt.
Aus irgendeinem Grund ist diese wiederborstige, unzufriedene, trotzig einsame Einzelkämpferin so sympathisch normal. Während alle zufriedenen, glücklich beseelten, vollkommen friedfertigen, absolut selbstlosen, hilfsbereiten Menschen unheimlich wirklich, ja unerträglich sind.
Warum?
Warum finde ich das unangenehm?
Weil Friede, Freude, Eierkuchen rund, ohne markante Ecken, spitzen Schraten und Unvollkommenheiten, die die individuelle Entwicklung mit sich bringt, unerträglich ist.
Unerträglich langweilig, eintönig. Bedrohlich. Es ist wie Tod sein.
Nicht lebendig sein.
Was immer auch passiert, es lebe die Individualität!
Das Individuum ist einzigartig. Es ist göttlich.
Es ist der Ausdruck der Göttlichkeit, der Grund warum, weil alles ausgedrückt, erfahren sein will. Die Schöpfung gebiert sich selbst in allen Facetten.
Homogene Harmonie ist steril.
Sind wir noch nicht so weit?
Bin ich noch nicht so weit?
Es fühlt sich falsch an.
Warum?
Weil es unsere Aufgabe ist, uns zu entwickeln. Wie könnten wir uns entwickeln, wäre alles perfekt?
Wozu braucht es Milliarden Seelen, wenn alle gleich wären? Eine würde doch genügen.
Das ist es, wären wir perfekt, wären wir nicht hier.
Unser Leben hätte keinen Sinn.
All die Träume vom Aufstieg, von mentaler Verbundenheit, Telepathie, Erleuchtung, Star Seeds, die nach Hause kommen, all das mag der Wahrheit entsprechen, doch es ist nur ein Stück auf dem Weg voran.
Wären wir am Ziel, würde sich alles auflösen.
Vielleicht tut es das auch eines Tages. Vielleicht passiert das für einige immerfort.
Wir sind auf dem Weg, mehr oder weniger beladen, mehr oder weniger bewusst, klar.
Doch etwas passiert. Und das Besondere ist, das es alle betrifft. Gleichzeitig.
Die Zeit ist gekommen, sie steht breitbeinig in der Tür, sie schnaubt und scharrt ungeduldig an der Schwelle, sie hat den Moment in der Tasche und sie zeigt ihn, den Moment, der uns sagt, alles, was wir gelesen haben, alles, was wir gehört haben, was wir gesehen haben, das darf nun in uns aufbrechen und ja, seht einmal nach in eurem Inneren, was passiert da!?
Lasst den Kopf, Kopf sein, Gedanken rasen, vibrieren und verlieren sich, immer und immer wieder, der Kopf schwillt an, Energie kommt und geht, kommt und geht, das hört nie auf.
Seid ihr angekommen in euren Inneren?
Seid ihr zu Hause? Geborgen? In Wärme und Licht?
Hier ist sie die Verbindung zu allen, zu allem.
Sie war immer da.
Jetzt ist die Zeit gekommen, sie wahrzunehmen.
Jetzt. In echt.
Wie sagte Peter Baelish: „Chaos ist eine Leiter.“
Doch in uns tobt kein Sturm, da ist dieser Punkt vollkommener Ruhe, vollkommener Stille, einfach vollkommen. Hier ist die Zentrale zu sein.
Jetzt wenden wir einfach mal an, was wir gelernt haben. Wir versuchen, einfach wir selbst zu sein. Nichts im Außen. Wir konzentrieren uns auf unser Zentrum im Herzen. Hier kannst du alle Fragen stellen, hier bekommst du alle Antworten, dazu musst du nicht studiert haben, dazu brauchst du keine zwanzig Zertifikate, keinen Grenzen sprengenden IQ oder EQ, du brauchst nur dich selbst, sei du selbst, so ehrlich, so echt wie möglich.
Identifikation
Identifiziere dich mit dir selbst, sei das Maß aller deiner Dinge.
Vertraue dir.
Was sagen wir unseren Kindern?
Seid ihr selbst.
Schluss mit einheitlichen Stumpfsinn, debiler Erniedrigung, begrenzten Lerninhalten voller dröger Wiederholung, Schluss mit Bestrafen und Überwachen, Schluss mit Funktionieren und Schluss damit sich in seine Angst verkriechen zu müssen, triefend von Minderwert, Unsicherheit, voller Wut ob des Zwanges und der Herzlosigkeit, der Sinnlosigkeit und dass sie dir ein so kostbares Stück von deinem Leben klauen. Ich sehe die Kreuze brennen. Weit bis in den Horizont hinauf. Auf den Aschehäufchen werden bunte Blumen gepflanzt.
Ich sehe Lachen, Freude, Neugier, Begeisterung, ich sehe das Leben.
Wir haben herausgefunden, was wir gern tun.
Diese Träume platzen nicht, sie füllen sich mit Leben an.
Ab jetzt tun wir nur noch das, was wir gut können.
Das üben wir, vervollkommnen wir.
Wir werden Meister unserer Talente.
Wir wiederholen und wiederholen, was uns Freude bereitet.
Wir sind nützlich.
Was wir tun, hat einen Sinn.
Wir können gut davon Leben.
Die Siddhi der Meisterschaft - Die sieben Jahre
Das Wunder der Verschmelzung
Wir alle sehnen uns nach Aufmerksamkeit. Wir streben nach Anerkennung. Wir brauchen Bestätigung. Und all das suchen wir im Außen, vehement, verzweifelt, ehrgeizig und fordernd, leise, flehend. Doch immer reicht es nicht.
Wir sind nie auf die Idee gekommen, dass sich dies in unserem Inneren findet, all das wonach wir uns sehnen, verweigern wir uns offensichtlich selbst. Wir geben uns nicht, was wir brauchen. Und dieser Mangel im Inneren drängt beharrlich nach außen. Doch nur hier im Zentrum unseres Herzens kann all die Sehnsucht gestillt, die Leere gefüllt werden, hier setzt Zufriedenheit ein. Glück ist jenseits von Erwartungen und ungestillten Wünschen. Ich verbinde mich.
Im Hier und Jetzt schwelge ich in Zufriedenheit, weil ich bereit bin mir Aufmerksamkeit zu schenken, nicht dem Ego, sondern meinen tatsächlichen Bedürfnissen, die immer mehr zusammenschmelzen, wie ein Häuflein Schnee in der Frühlingssonne, wenn mein Herz sich mit dem Leben und seinem Fluss verbunden hat.
Gleichgültigkeit betrifft zuallererst mich selbst.
Vielseitigkeit ist das Aufbrechen der Möglichkeiten, sie am Schopfe zu packen. Das geschieht allein durch Bereitschaft, durch die Ahnung, dass es möglich ist und dann beginne ich auszuprobieren.
Mein Vertrauen wächst.
Ich pflege meine Talente. Ich putze sie heraus. Ich fördere sie. Ich füttere sie und trainiere.
Ich bin achtsam und liebevoll mit ihnen.
Ich stopfe mich nicht voll mit all dem Schrott, ich klemme mich nicht in reglementierte Bahnen ein, ich lasse meine Gedanken nicht okkupieren mit Zweifeln und Missgunst.
Ich fülle sie mit Freude und Begeisterung, mit Lösungen und Bestätigung.
Ich genieße es etwas zu machen, das ich gut kann. Ich nehme mir Zeit.
Zeit hat keinen Mangel. Sie dehnt sich ins Unendliche aus.
Die Grenzen setze ich selbst.
Das darf ich.
"In der höchsten Frequenz des 16. Genschlüssels erblüht die Meisterschaft – ein Zustand, in dem das gesamte Wesen zu einem reinen Ausdruck des Göttlichen wird."
Wir sind ein reiner Ausdruck des Göttlichen, wir sind uns nur dessen nicht bewusst. Bewusstheit würde auch unser Handeln prägen. Nichts an uns ist falsch, versehentlich oder reparaturbedürftig. Dies ist alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Wo ordne ich mich ein.
Wie weit kann ich mich im großen Zusammenhang erkennen. Erkenntnis steigert die Bereitschaft zur Annahme und dies öffnet mich gegenüber der Gemeinschaft. Ich erkenne meinen Platz und meine Möglichkeiten zu dienen. Dies ist nicht willkürlich oder geschieht auf Druck, dies geschieht im natürlichen Fluss. Es ist mir ein Bedürfnis. Ich habe mich in den bestehenden Rhythmus eingebracht, elegant, kunstvoll, meisterlich. Ich schwinge synchron. Ich bin meine Bestimmung.
Wir sagen immer folge deiner Bestimmung.
Sei deine Bestimmung!
Sei einfach du selbst.
Mit Erkenntnis kommt Veränderung. Erkennen ist nicht wissen, sondern Verinnerlichen.
Es kommt aus dem Inneren herauf und öffnet sich wie eine schöne Blüte der Wahrheit, der Einsicht. Sie kommt aus dem tiefsten Kern unseres Sein.
Sie steht in keinem Buch, sie wird nie gelehrt. Du wirst belehrt, gefordert, geprüft, aber Erkennen ist ein stiller, innerer, sehr eigener Prozess. Er tritt ein nachdem du eine deiner individuellen Stufen der Entwicklung abgeschlossen hast.
Lass Freude die Richtschnurr deines Lebens sein. Der Weg der Freude führt in deine Bestimmung. Freude ist vielfältig, sie ist nicht gleichgültig.
Werden wir alle meisterlich im Ausüben unserer Talente.
Herzlichst zonfeld
Genschlüssel 16
Siddhi: Meisterschaft
Gabe: Vielseitigkeit
Schatten: Gleichgültigkeit
Programmierungspartner: 9. Genschlüssel
Codon Ring: Der Ring des Wohlstandes (16, 45)
Physiologie: Nebenschilddrüse
Aminosäure: Cystein
Astrologie: Zwilling, Venus in den Feuerzeichen
Element: Erde im Element Feuer
Tarot: Ritter der Stäbe - Das Ausschöpfen des individuellen Potentials - Feuer und Flamme
"Um wirklich in der Welt aufblühen und gedeihen zu können, heißt es, genau die eine Sache zu finden, in der du alle anderen übertriffst. Das ist die wahre Bestimmung jedes einzelnen Menschen. Doch damit dieser Traum fruchtbar werden kann, musst du zuerst aus dem Schatten heraustreten und riskieren, anders zu sein."
Richard Rudd
Human Design System
TOR 16
Das Tor des Enthusiasmus, der Meisterschaft, der Kunstfertigkeit & der Begeisterung
Funktion & Thema: Identifikation, Kompetenz, Begeisterung
Wunsch: Fertigkeiten haben zu wollen, das individuelle Talent entfalten
Viertel: Zivilisation
Kontur: Kollektiv
Schaltkreis: Logik (Sache / kollektiv)
Das Leben ist eine Kunst
Übung macht den Meister
Licht Aspekte:
Kreativer Ausdruck: Die Fähigkeit und das Bedürfnis, das eigene Talent und innovative Ideenauf einzigartige Weise umzusetzen.
Meisterschaft: Das Streben nach Exzellenz durch Hingabe, Übung und Wiederholung.
Inspiration: Andere durch die eigene Begeisterung und Expertise zu inspirieren.
Schatten Aspekte:
Oberflächlichkeit: Anpassung, Gleichgültigkeit, der Drang nach äußerer Bestätigung.
Selbstzweifel: Die Angst, nicht gut genug zu sein, keine Zeit zu haben, nicht genug Kraft und den nötigen Mut zu haben. Zwischen Selbstkritik und Überschätzung.
Unbeständigkeit: Ein ständiges Wechseln zwischen Interessen ohne Fokus und Tiefe.
Kehlzentrum: Zentrum für Ausdruck und Manifestation. Das Zentrum repräsentiert die Energie, Ideen und Fertigkeiten in die Welt zu bringen.
Kanal 48-16: Kanal der "Tiefe" und des „Talents“ . Der Kanal steht für das Zusammenspiel von Wissen (Tor 48) und Ausdruck (Tor 16). Gemeinsam verkörpern diese Tore die Energie, tiefgehende Expertise auf kreative und verständliche Weise zu kommunizieren.
Linie 1 – Die Basis: Aufbau einer soliden Grundlage für kreativen Ausdruck.
Linie 2 – Der natürliche Ausdruck: Instinktives Talent für kreative und künstlerische Fertigkeiten.
Linie 3 – Der Lernprozess: Fehler und Herausforderungen als Teil der Entwicklung erkennen.
Linie 4 – Die Gemeinschaft: Begeisterung mit anderen teilen und sie inspirieren.
Linie 5 – Der praktische Einfluss: Umsetzung von Fertigkeiten, die für andere greifbar und nützlich sind.
Linie 6 – Die Weisheit: Tiefes Verständnis für den kreativen Prozess und die Rolle von Meisterschaft.
Yijing
HEXAGRAMM 16
Yü "Die Begeisterung" "Der Enthusiasmus"
oben Zhen, der Donner, das Erregende, Bewegung
unten Kun, die Erde, das Empfangende,
die Hingabe
"Die starke Linie auf viertem Platz, dem Platz des leitenden Beamten, findet bei allen den andern schwachen Linien Entgegenkommen und Gehorsam. Das obere Urzeichen, Dschen, hat die Bewegung zur Eigenschaft, das untere, Kun, den Gehorsam, die Hingebung. Es wird also eine Bewegung begonnen, die auf Hingebung stößt und daher mitreißend, begeisternd wirkt. Von großer Bedeutung ist ferner das Gesetz von der Bewegung auf der Linie des geringsten Widerstandes, das in diesem Zeichen ausgesprochen ist als Gesetz für Naturgeschehen und Menschenleben.
Das Urteil
Die Begeisterung. Fördernd ist es,
Gehilfen einzusetzen und Heere marschieren zu lassen.
Die Zeit der Begeisterung beruht darauf, dass ein bedeutender Mann da ist, der in Fühlung mit der Gemeinschaftsseele ist und in Übereinstimmung mit ihr handelt. Darum findet er allgemeinen, willigen Gehorsam.
Um Begeisterung zu wecken, ist es daher nötig, dass man sich mit seinen Anordnungen nach der Natur der Geführten richtet. Auf dieser Regel der Bewegung auf der Linie des geringsten Widerstandes beruht die Unverbrüchlichkeit der Naturgesetze.
Sie sind nicht etwas außerhalb der Dinge, sondern die den Dingen immanente Harmonie der Bewegung.
Darum weichen die Himmelskörper nicht ab von ihren Bahnen, und alles Naturgeschehen vollzieht sich in fester Regelmäßigkeit. In ähnlicher Weise liegen die Dinge
auch in der menschlichen Gesellschaft. Auch hier werden sich nur solche Gesetze durchführen lassen, die im Volksempfinden ihre Wurzel haben, während Gesetze, die diesem Empfinden widersprechen,
nur Erbitterung wecken.
Die Begeisterung ermöglicht dann auch, Gehilfen einzusetzen zur Durchführung der Arbeiten, ohne dass geheime Gegenwirkungen zu befürchten sind. Die Begeisterung
ist es auch, die Massenbewegungen, wie im Krieg, so zu vereinheitlichen vermag, dass sie den Sieg erlangen.
Das Bild
Der Donner kommt aus der Erde hervorgetönt:
das Bild der Begeisterung.
So machten die alten Könige Musik,
um die Verdienste zu ehren, und brachten sie herrlich dem höchsten Gott dar, indem sie ihre Ahnen dazu einluden.
Wenn der Donner, die elektrische Kraft, zu Beginn des Sommers wieder aus der Erde hervorgerauscht kommt und das erste Gewitter die Natur erfrischt, so löst sich eine lange Spannung. Erleichterung und Freude greifen Platz. Ähnlich besitzt die Musik die Macht, die Spannung im Herzen, der dunklen Gefühle Gewalt zu lösen. Die Begeisterung des Herzens äußert sich unwillkürlich im Laut des Gesanges, in Tanz und rhythmischer Bewegung des Körpers. Von alters her wurde die begeisternde Wirkung des unsichtbaren Klanges, der die Herzen der Menschen bewegt und vereint, als Rätsel empfunden. Die Herrscher benützten diese natürliche Neigung zur Musik. Sie erhöhten und ordneten sie. Die Musik galt als etwas Ernstes, Heiliges, sie sollte die Gefühle der Menschen reinigen. Sie sollte die Tugenden der Helden preisen und so die Brücke schlagen zur unsichtbaren Welt. Die religiösen Gefühle für den Schöpfer der Welt wurden vereinigt mit den heiligsten menschlichen Gefühlen den Gefühlen der Ehrfurcht vor den Ahnen. Sie wurden eingeladen zu diesen Gottesdiensten als Gäste des Himmelsherrn und Vertreter der Menschheit in jenen höheren Regionen. Indem so die eigene Vergangenheit mit der Gottheit verknüpft wurde in weihevollen Momenten ekstatischer Begeisterung, schloss sich das Band zwischen Gottheit und Menschheit. Der Herrscher, der in seinen Ahnen die Gottheit verehrte, war dadurch der Sohn des Himmels, in dem die himmlische und die irdische Welt sich mystisch berührten. Diese Gedanken sind die letzte und höchste Zusammenfassung der chinesischen Kultur. Meister Kung selbst sagte von dem großen Opfer, bei dem diese Bräuche vollzogen wurden: Wer dieses Opfer ganz verstünde, der könnte die Welt regieren, als drehte sie sich auf seiner Hand."
"In der Freude bin ich mir selbst, meinem göttlichen Selbst, der Liebe in mir am nächsten."
Alle Rechte an den Illustrationen in diesem Artikel Judith Werner für zonfeld library, 2025, Illustrationen aus der Serie Nr. 06/25 "Blue Orange"




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