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Der Manifestor

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt


Das Spiel der Throne - Die rote oder die weiße Königin


Fragen wir Alice, wem sie folgen möchte, der roten Königin, die in einem fort „Kopf ab!“ schreit oder der Weißen, die ziemlich betuddelt, verworren daher kommt.
Wem folgst du?

Manifestoren müssen ihr Ding machen. Was auch bedeutet, alle anderen sollen sie nicht behindern. Das ist für sie so selbstverständlich, das ist wie atmen, sie verschwenden keinen Gedanken daran, dies zu hinterfragen.

Ich bin ein Projektor Kind von ausgesprochen unbewussten Manifestor Eltern. Ich würde sagen, wir waren eine Familie gequälter Blinder, leider nicht taubstumm. Das sind Eltern, die immer was wollen, es reicht auch nie. Es ist nicht gut genug, weil sie gleich noch das nächste und das nächste wollen. Und sie wissen alles besser. 
Und sie sind ungeduldig und ungerecht.
Das sind Manifestoren im Schatten.
Ihre Empathie anderen gegenüber und deren Bedürfnissen wurde sozusagen bereits kosmisch vor ihrer Geburt blockiert.

Menschen, die scheinbar wissen, was sie wollen und dies auch lautstark oder zumindest vehement umsetzen, wirken sehr kraftvoll, ja machtvoll auf andere.
Nichts ist unwiderstehlicher als ein authentisches Selbstbewusstsein, die Präsenz einer Königin, das Selbstverständnis eines Herrschers.
Manifestoren sind die typischen Chefs.
Und sie haben leichtes Spiel, weil viele, wirklich viele Menschen gar nicht ihr eigenes Ding machen wollen. Weil sie nicht die Verantwortung übernehmen wollen, können.
Manifestoren initiieren. Sie lassen umsetzen.
Das ist ihr Ding. Dazu sind sie da.

In ihrem Schatten verstehen sie nicht, das Macht auch Verantwortung ist. Nicht nur für mich selbst, sondern auch für andere. Das ich andere abholen muss, dass ich ihr Einverständnis brauche, damit sie mir folgen. Das meine Geschwindigkeit, meine Idee, mein Bedürfnis eventuell überhaupt nicht verstanden wurde, wird, weil ich es niemanden mitgeteilt oder erklärt habe. Weil ich nicht verstanden habe, wie wichtig es ist, einfach nur mal Bescheid zu sagen, welcher Hafer mich gerade gestochen hat.


Und ja, da draußen gibt es eine Menge Leute, die sagen einfach: “Nein.“
Sorry.
Du musst eine demokratische Königin sein.
Lass dich erwählen, auf Händen tragen von denen, deren Herzen du gewonnen hast, deren Begeisterung du entzündet, deren Potenzial du freigelegt und angetrieben hast.
Du bist die Herrscherin in einem Reich der Anarchie, in denen alle gleichwert, gleichberechtigt ihrer Individualität und ihrem Talent entsprechend, gemeinsam eine Zukunft bauen.
Ihr seid goldene Motoren, kleine Mondraketen, ihr seid Feenstaub in einer Gesellschaft von arbeitshungrigen Umsetzern, die sich nach Sinn und Erfüllung sehnen.

Firestarter

Wenn ihr aus dem Schatten eures Egos heraustretet und ins sonnige Licht der Gemeinschaft schaut, dann dürft, solltet, möchtet ihr uns initiieren.
Wir brauchen euch, Stück für Stück menschliche Evolution, Fortschritt, Innovation, machen wir aus Träumen gemeinsam Realitäten.

Bleibt ihr gefangen im Schatten von Herrschsucht, Ungeduld, Rücksichtslosigkeit, Egoismus und surrealen Drama, dann werden wir euch stürzen. Ihr werdet ewig mit Widerstand ringen, ihr werdet kraftlos, ausgezehrt und einsam welken.
Wie die abgerissene Rose in der Hand der roten Königin.
Ihr habt nicht genügend Energie.

„Kopf ab!“

Ich will, will, will! Ein Königreich für ein Pferd!

Cricket spielen mit rosa Flamingos.

Die wichtigste, grundlegende Entscheidung wird immer sein: tue ich es für mich oder auch für alle?
Nein, das bedeutet nicht, ich opfere mich, genau das Gegenteil ist der Fall. Welchen Sinn hätte es für die Gemeinschaft, eine so große Ressource zu verschwenden?

Hier ist die universelle Quelle, wir sind die Schöpfung und wir sind Schöpfer, über unser Ego hinaus sind wir universelle Wesen und kleiner heruntergebrochen, wir sind immer Teil einer Gemeinschaft und wir sind maßgeblich daran beteiligt uns zu entwickeln, zu wachsen und zu gedeihen. Wir berühren einander, wir halten uns, wir gehen gemeinsam voran und jeder mit seinen ganz individuellen einzigartigen Eigenschaften und Fähigkeiten.

Du darfst anderen NICHT deinen Willen aufzwingen. Du kannst tausendmal recht haben, du kannst so ernsthaft engagiert, so aufrichtig besorgt, alle absichern wollen, die grandioseste Zukunftsvision haben, wie Ra Uru Hu sagte: „Du musst das Manifestor Spiel spielen. Informiere zuerst und frage nach.“

Vor allem respektiere ein „Nein.“
Eine Königin lässt sich nicht so leicht vom Hocker hauen, sie hat Vertrauen und sie weiß, wenn die Zeit Reif ist, ist sie am richtigen Ort mit den richtigen Leuten.

Du begeisterst, du zwingst nicht, das hast du nicht nötig.

Vertraue auf deine Strahlkraft. 
Auf die Leuchtkraft deiner Vision, die Nützlichkeit deiner Idee, nimm deinen Raum ein, erzähle es ihnen, erkläre es, zeige es aber fordere nicht ein. Nütze deine Macht die Grenzen des Seins zu sprengen, setze Lichtpunkte in fernen Galaxien oder einfach nur jenseits tiefausgetretener Pfade, neben dem Tellerrand, hinter dem Aktenordner.
Wir wollen uns entwickeln!
Wir wollen das Neue entdecken und realisieren.
Wir brauchen dich.

Nun gibt es Königinnen, die gar nicht wissen, dass sie herrschen können und sollen. Die sich verstecken, ducken, die unsicher und irritiert sind. Sie sind wie gütige Geister, voller surrealer Logik und verwirrender Schönheit, wie die milchig weiße Königin, die Alice ermutigt, vor dem Frühstück "sechs unglaubliche Dinge zu glauben".

Auch sie initiiert.

Autorität ist natürlich, selbstverständlich, sie ergibt sich aus Authentizität und wenn ich mir selbst und dem Prozess vertraue. 
Der Raum ist ein Würfel, du drehst ihn, schnell, noch schneller, er wird zu einer Kugel, einem Planeten, einem Stern, einem ganzen Universum.
Du durchschreitest ihn mit Siebenmeilenstiefeln, Funken stoben, Lichter glimmen, an und aus.
Deine Begeisterung entfacht einen kleinen Flächenbrand.
Du spürst, was begonnen werden muss, was fehlt und was kommen darf, was wir loslassen müssen.
Jedes Projekt findet seine Jünger.
Du bist in deiner Mitte. Hier herrscht Frieden.
Hier im Zentrum deines Herzens bist du Inspiration - für uns.

 

 

Diese Wut frisst alles auf

 

Bist du nicht willig, gebrauche ich Gewalt -

Kann ich nicht frei sein, kontrolliere ich

 

Du willst frei und unabhängig sein. Das ist deine Natur. Du bist AUTONOMIE in Reinkultur. Aber unsere Konditionierungen laufen dagegen, besonders Manifestor Kinder müssen die bittere Pille verinnerlichen: Das darfst du nicht! 
Du darfst das nicht entscheiden. Du darfst nicht machen, was du willst! Du bist ein Kind! Hör auf mich! Ich bin erwachsen, ich bestimme. Ich weiß es besser! Ich habe die Verantwortung.

 

Nun ein Manifestor Kind ist ein geborener Bestimmer, zumindest über sich selbst, das ist seine DNA.

Vom dauerhaften Schatten ausgelaugt und erdrückt, der sagt, du musst dich unterordnen, du musst tun, was andere sagen, es spielt keine Rolle, was du willst oder für richtig hältst, beginnst du deinen fantastischen Funken von Selbstvertrauen und Innovation zu verlieren, du beginnst zu manipulieren, zu kontrollieren, zu zwingen. 
Du tust das, was sie mit dir getan haben. Du willst, weil du musst, sie sollen sich deinem Willen beugen oder du weichst aus, tust es heimlich und verborgen. Es eskaliert. Vertrauen liegt in vielen kleinen spitzen Scherben rings um dich verteilt.
Du isolierst dich, weil dich keiner will, wie du bist und alle an dir zerren oder dich von sich stoßen.
Alles zu viel, zu krass dieses Kind, so widerspenstig, trotzig. Das ist doch gestört, rennt einfach los, immerzu und dann diese Wutanfälle, ADS, ADHS.
Pass dich an, pass dich an, summt es in deinem Kopf.

Ich möchte doch geliebt werden, so wie ich bin.

Dein Bauch ist voller, voller Wut.
Bis du platzt.

Die Krux ist das mit dem Willen.
Ein Manifestor braucht keine Erlaubnis zum Handeln und zutiefst in deinen Inneren findest du es vollkommen absurd, die anderen "Abzuholen", sie zu informieren. Und doch ist es elementar wichtig.

Du fragst nicht um Erlaubnis, du rechtfertigst dich nicht. Sieh es als kleinen Twist einer Demutsübung, ein kleines Opfer, ein Päckchen, das ich in die Wagschale werfe, damit sie in Harmonie ausbalanciert ist.

Ein wirkich heilsames "So tun als ob". Ein echtes Zauberstück im energetischen Feld.

 

Der Projektor wartet auf die Einladung, er sieht die Fehler, spürt die Energie, aber er nimmt sich zurück und macht nichts. Dann wird er gesehen, nicht wenn er laut mit den Armen wedelnd "Hier!" ruft. Dann wird er ingnoriert, abgewiesen, das führt zu Bitterkeit.

Wenn du als Manifestor einfach losrennst, den anderen ihre Verpflichtungen und Aufgaben, die du ihnen so zugedacht hast, vor den Latz knallst, dann wirst du unweigerlich auf Widerstand stossen.

 

Wut gebiert Wut.

 

Ein heftiges Gefühl, eine Macht der Zerstörung, vor allem zerstört es dich selbst. Nimm diese Energie und sei kreativ. Kreativ darin deine Absicht zu zeigen, zu vermitteln. Einen kleinen Moment Innehalten, friedvoll sein und dem Anderen Respekt erweisen.

Dein innerer Frieden ist nicht vom Verhalten anderer abhängig. Ein Ja oder Nein, beides ist akzeptabel. Schliesst sich eine Tür, öffnet sich eine andere.

Respekt bedeutet, ich folge dem Fluss des Lebens, ich vertraue der Schöpfung, dem Plan. Ich bin ein Teil davon, ich bestimme es nicht.

Ich bin auserwählt zu schöpfen, zu initieren. Meiner Bestimmung kann ich nur friedvoll entsprechen, aus der Mitte meines Herzens heraus.

Ich ruhe mich aus und bin gewahrsam, gegenwärtig, still.

Ich bin authentisch, dann ich bin unwiderstehlich.

Das ist meine Verpflichtung.

 

Das Informieren steht für den Respekt zum Gegenüber – ich sehe dich, ich höre dich, du bist es Wert, dass ich meine Vision, mein Anliegen, meine Idee, mein Gefühl mit dir teile. Ich lade dich ein.

Ein Generator, der möglicherweise deine Idee umsetzen oder mittragen wird, braucht die Information zur Reaktion, er reagiert auf den Impuls, und wie diese Reaktion ausfällt, gibt es ein go oder nicht. Aber es muss keinen Kampf und keine Abwehr geben, weil es kein Versuch einer „Versklavung“ ist.

 

 

Ich respektiere deinen & meinen Raum

 

Es ist eine Riesenherausforderung in einer Leistungsgesellschaft mit einer großen Überzahl an Generatoren, die permanent Energie zur Verfügung haben, sich nicht selbst maßlos unter Druck zu setzen aus Pflichtbewusstsein, aus der Einsicht in die Notwendigkeit, dass etwas Neues nur geschaffen werden kann, wenn man es auch real umsetzt.


Manifestoren sind dazu da, Impulse der Erneuerung, der Evolution in diese Welt zu tragen. Gerade in dieser Zeit des schnellen Wachstums, des epochalen Wandels.
In der Welt des Unternehmertums, Coachings und der kreativen Führung zählt Geschwindigkeit. Aber nicht die Art von Geschwindigkeit, die durch ständige Anstrengung entsteht. 
Die Geschwindigkeit, die echten Schwung erzeugt, entsteht durch die Ausrichtung. Von dem zu tun, was dir zusteht, und alles loszulassen, was nicht zu dir gehört.
Manifestoren verkörpern dieses Prinzip. Sie sind nicht hier, um auf die Welt zu reagieren. 
Sie sind hier, um ihr zuvorzukommen.

Viele Manifestoren besitzen eine emotionale Autorität, was bedeutet, dass sie Zeit brauchen, um ihre Entscheidungen einzugehen. Auch wenn ihre Energie schnell fließen will, kommt ihre Klarheit oft durch emotionale Wellen. Wenn man sie überstürzt, kann das nach hinten losgehen.
Wenn ein Manifestor richtig unterstützt wird, wirken sich seine Handlung wie eine kleine Detonationswelle aus. 
Sie können Dinge anfangen, die sonst niemand zu beginnen wagt. Sie können veraltete Modelle herausfordern, neue Visionen umsetzen und ganze Ökosysteme des Wandels katalysieren.
Doch diese Brillanz zeigt sich nur, wenn ihr Design geehrt wird.
 
Und der erste Schlüssel zur Ehrung eines Manifestors ist der Raum.
Egal, mit welcher Art Manifestor wir es zu tun haben, einem führenden oder emotionalen: Mach Platz. Nicht nur körperlich, sondern auch energetisch. Lass sie auf ihren Weg führen. Lass sie ruhig werden, damit sich ihre Flamme wieder erneuern kann. Lassen wir sie uns informieren, dann lassen wir sie handeln. 


Es sieht vielleicht nicht so aus, wie wir es gelernt haben.
Aber genau das ist der Punkt. Wir gehen in eine Neue Zeit und das bedeutet, dass wir einen neuen Umgang miteinander in unserer Gesellschaft, wie selbstverständlich verankern dürfen.
Das Human Design lehrt uns den Respekt vor dem individuellen Potenzial, dem einzigartigen Design eines jeden Menschen, es zeigt uns aber auch, dass es ein optimales Ergänzungsfeld im Umgang und im Nutzen in jeder Gemeinschaft gibt. Keiner von uns ist aus Versehen da, jeder trägt genau das Potential in sich, das wir alle brauchen, um unser gemeinschaftliches Leben, Überleben und unsere stetige Entwicklung abzusichern.

Ob wir es glauben oder verstehen können, es gibt tatsächlich andere Formen einer strukturierten Gemeinschaft, als wir es bisher gewohnt waren. Alles ändert sich. Sowieso.
Manifestoren sind unsere Geburtshelferinnen, manchmal etwas harsch und rücksichtlos, vielleicht etwas autistisch, egozentrisch oder emotional überbordend, doch wir können lernen unsere Gaben gegenseitig zu schätzen. 
Wir überfordern sie nicht. Wir würdigen ihre Inspiration.
Und sie versuchen uns nicht einfordernd zu überrennen, sie geben uns Bescheid und respektieren unsere Unentschlossenheit, ein gehauchtes „Nein“ oder das wir einfach nicht bereit sind ihnen zu folgen. 


Es ist nicht ihr Ding sich „an den Plan zu halten“ und alle Regeln zu befolgen. Gott sei Dank. Aber es gibt ihnen auch nicht die Erlaubnis über die Empfindsamkeiten anderer hinweg zu latschen, ja, sie Beiseite zu sprengen. Die Ironie ist, sie brauchen einen geschützten Raum, Ruhe und die Möglichkeit selbstbestimmt ihre Zeit und ihre Ressourcen zu verwalten, um ihre Energie dann ungehindert fließen zu lassen, wenn sie tatsächlich da ist. 
Dafür tragen sie selbst die Verantwortung und wir können sie dabei unterstützen. So helfen wir einander. Sie sind kein Perpetuum Mobile.
Sie brauchen andere um ihre Ideen zu realisieren, wir anderen brauchen ihre Ideen und ihren Tatendrang. Es geht darum die richtige Balance im Miteinander zu finden.


Und die Einsicht, dass niemand über dem anderen steht.

 

Herzlichst Eure zonfeld

 

Was ist meine Vision und wie können mich andere darin unterstützen?

 

Dein Bedürfnis: Du willst deine eigene Vision, deine eigenen Ziele in dieser Welt verwirklichen. Unbedingt!

 

Akzeptiere: Du bist ein Nicht-Energie-Typ und bist hier, um Veränderung einzuleiten, aber nicht um sie komplett umzusetzen.

 

Deine Strategie: Dein Umfeld zu informieren.

Sei eine Demokratin. Du begeisterst, du zwingst nicht.

 

„Manifestoren sind auf dieser Welt, um zu initiieren.“


Wir erkennen einen Manifestor an seinem

undefinierten Sakralzentrum

+ definiertes Kehlzentrum 

+ mindestens ein definiertes Motorzentrum

& das Kehlzentrum ist direkt verbunden mit einem Motorzentrum (in der Regel Solarplexus-/Emotion oder Herzzentrum/Wille, Ego)

 

Derzeit sind ca. 9 %, der auf diesem Planeten lebenden Menschen, Manifestoren.

Manifestoren haben eine starke Initiationskraft, die sie gerne nach außen tragen. Sie haben eine starke Ausstrahlung, die Macht und Kontrolle implizieren kann und sie haben eine geschlossene, undurchdringliche Aura, die durchaus einschüchternd wirkt und oft zu Missverständnissen führt.

 

Ihre Energie kommt von innen und ist mit dem Kehlzentrum verbunden, dass sich ausdrücken will, was ihnen erlaubt, spontan zu handeln, aber sie sind nicht dazu bestimmt, alles zu beenden.

Sie bringen Dinge zum Dasein und dann tragen andere sie weiter.

Der Schlüssel zu ihrem Design ist das Bedürfnis nach Abstand und die Praxis "Andere zu informieren, bevor sie handeln", was sie vor dem Widerstand und der Wut schützt, die entstehen, wenn sie es nicht tun. Wut ist ihr "Nicht-Selbst" Thema, während Frieden ihre Signatur ist, wenn sie im Einklang stehen.

 

Initiationskraft bedeutet, dass sie durch ihre Sprache und Handlungen viel Energie in die Welt bringen.

Sie haben eine Superpower in sich, die viel anstoßen kann und Neues auf unsere Erde bringt.

 

Manifestoren haben oft spontane Impulse, denen sie folgen dürfen. Dabei dürfen sie initiieren und führen damit Wandel sowie Veränderung herbei.

Sie sind nicht dazu gedacht, ständig "an" zu sein; ihre Energie kommt in Wellen, die nach dem Initiieren eine Pause erfordert.

Sie benötigen unbedingt Ruhe, wenn die Inspiration verblasst. Es ist Teil ihres Designs, kein Fehler.

 

Manifestatoren haben oft Schwierigkeiten, den Raum zu finden, den sie brauchen, um das zu tun, wofür sie geboren wurden – zu initiieren. Ohne diesen Raum können ihre Gaben unbemerkt, ungeschätzt oder schlimmer noch, ganz abgelehnt werden.

 

Ohne ein definiertes Sakralzentrum, sind Manifestoren nicht für konstante Produktion oder nachhaltige Anstrengung wie Generatoren gebaut. Ihre Energie kommt in Schüben, und wenn diese Schübe kommen, bewegen sie sich schnell und entschlossen.
Dieser Aha-Moment der Zündung ist alles. Es ist der kreative Blitz. Aber genauso wie der Blitz nicht fragt, bevor er einschlägt, sind Manifestoren nicht darauf programmiert, auf einen Konsens zu warten. Sie sind darauf ausgelegt, aus einem inneren Antrieb heraus spontan zu handeln und andere leider erst nachträglich zu informieren, wenn überhaupt. 


Dieses einfache, energiegeladene Design erklärt, warum Manifestoren oft frustriert oder wütend sind, wenn sie unterbrochen werden. Warum sie in Jobs ausbrennen, die eine konsequente permanente Reaktion erfordern. Warum sie lange Phasen der Ruhe oder Einsamkeit brauchen, um neue Energie zu tanken. Und warum sie, wenn sie das richtige Umfeld haben, revolutionäre Ideen und Bewegungen scheinbar aus dem Nichts starten können.

 

Manifestoren lernen meist früh im Leben, dass ihre natürlichen Impulse für andere bedrohlich sind.

Als Kinder wird ihnen oft gesagt, sie sollen sich zurücknehmen, langsamer machen oder ganz aufhören. Ihr Instinkt, unabhängig zu handeln, wird mit Angst, Widerstand oder Kontrolle beantwortet.

 

Das lehrt viele Manifestoren, ihre Triebe zu unterdrücken, ihre Macht zu verbergen. Immer kleiner, ruhiger, akzeptabler zu werden. Das Ergebnis? Chronische Wut. Erschöpfung. Isolation. Und ein tiefes Gefühl, dass etwas Wesentliches fehlt oder blockiert ist.

 

Raum ist kein Luxus für Manifestoren. Es ist eine nicht verhandelbare Voraussetzung für ihre Gesundheit, Klarheit und Wirksamkeit.

Dieser Raum kann buchstäblich sein: Zeit allein, ein abgeschirmtes Office, ein eigenes Studio, freie Bestimmung über ihren Zeitplan. Oder es kann energetisch sein: die Freiheit, ihren inneren Impulsen zu folgen, ohne sich bei allen melden zu müssen, die Möglichkeit, Ideen ohne Widerstand weiterzuentwickeln, oder ein Arbeitsplatz, der nicht von ihnen verlangt, ständig verfügbar und aktiv zu sein.

 

Ohne das werden Manifestoren eher reaktiv als kreativ. Ihre emotionale Signatur wechselt von Frieden, was ihre Kernfrequenz ist, und stürzt sie in Wut, die sich zeigt, wenn ihr Fluss gestört wird.

 

Die drei Hauptformen der Autorität bei Manifestoren

 

Emotional Manifestor (Solarplexus Autorität/ Emotionalzentrum): Manifestoren mit emotionaler Autorität sollten warten, bis sie emotionale Klarheit erlangt haben, bevor sie wichtige Entscheidungen treffen oder initiieren. Sie sollten nicht impulsiv im Moment der emotionalen Erregung handeln, sondern die emotionale Welle vollständig durchleben "clear the wave", bis ein Gefühl der Ruhe oder Gewissheit eintritt.

 

Splenic Manifestor (Milz Autorität / Intuitionszentrum): Diese Manifestoren verlassen sich auf ihre spontane, intuitive Reaktion im Moment "splenic hit". Die Milz spricht leise und nur einmal, daher ist es entscheidend, auf dieses sofortige innere Wissen zu hören und nicht zu zögern. Diese Entscheidungen sollten sofort umgesetzt werden.

 

Ego Manifestor (Herz/Willenszentrum Autorität / Willenskraft & Ego): Dies ist eine seltene Autorität.

Der Manifestor hat eine direkte Verbindung vom Herz/Willenszentrum zur Kehle. Deine Entscheidungen werden durch deinen eigenen Willen und dein Gefühl der Eigenverantwortung, deiner Selbstliebe und Werte bestimmt. Du darfst dich fragen, was du wirklich willst, und auf deine innere Stimme hören, die dir im Moment sagt, was richtig ist. 

  



Der feine aber kleine Unterschied ist, du initierst nicht deinen Willen, sondern folgst dem Plan. Die Quelle hat dir diese besondere Superkraft verliehen, um der Gemeinschaft zu dienen. Behältst du das bei all deinen Impulsen im Hinterkopf, dann weißt du, das alles zu seiner Zeit, seinen Ort und auch die richtigen Partner finden wird.

Vertraue der Anziehung!

In der Ruhe liegt Klarheit.


Die 3 Manifestor Kanäle

 

Obwohl jeder der 36 Kanäle im Human Design, Teil eines Manifestor Charts sein kann, die Kanäle, die die Verbindung zwischen dem Kehl/Ausdruckszentrum und einem Motorzentrum herstellen, werden oft als "manifestierende Kanäle" betrachtet, weil sie eine direkte Verbindung von einem Motor zum Halszentrum herstellen. Drei dieser Kanäle sind reine Manifestor Kanäle.



Alle Rechte an den Illustrationen in diesem Artikel  Judith Werner für zonfeld library,

digitale Illustrationen aus der Serie Nr. "Moon Face Big Eyes" 2024

 



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