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Der 8. Genschlüssel


Der funkelnde Diamant

Wenn diese reale Welt eine Illusion ist, wessen Illusion ist sie dann?
Und warum?
Ist diese Illusion nicht auch ein wenig pathologisch?
Könnte sie nicht klarer, reiner, offensichtlicher sein?
Nein, nein, es ist nicht meine individuelle Illusion. Wir teilen sie ja gemeinsam mit vielen, vielen.
Ich bin ein Bestandteil. Ja.
Ich habe die Möglichkeit sie ein Stück weit zu gestalten. Ja.
Vielleicht sogar ein riesiges Stück weit. Vielleicht.
Stilvoll.

Wie illusorisch ist es diese Illusion zu verstehen, zu durchbrechen?! 
Was ist dahinter und warum?
Und wenn ich in einer Illusion lebe, bin ich dann auch eine?
Bin ich nicht real?
Oder nur ein Teil von mir?
Welcher Teil?
Wozu?

 

Mittelmäßigkeit - Opfer des Alltäglichen

 

Es ist doch merkwürdig, wenn wir uns diese Welt anschauen, in der wir heute leben, wie viele Menschen ein nahezu identisches Leben führen. 
Der 8. Schatten, wie alle Schatten Frequenzen, gründet auf einer spezifischen Angst und in diesem Fall ist es, die Angst anders zu sein.
Der 8. Schatten verhindert, dass sich das Individuum aus der Masse heraushebt und das eigentliche Abenteuer des Lebens erforscht.


Die wahre Natur der Individualität ist rebellisch, aber Rebellion ist unsicher, gefährlich und so wählt das menschliche Massenbewusstsein stattdessen die Illusion der Sicherheit.
Dieser Schatten hat sein Netz quer über die Welt gesponnen und auf dieses Netz stützt sich die planetare Komfortzone. Nur wenn das Leben dich dazu zwingt zu wachsen, durch irgendeine Art von außergewöhnlicher Herausforderung oder Krise, dann kannst du deine eigentliche Natur außerhalb der Grenzen dieser Komfortzone erfahren. 

 

Unsere Individualität wird bereits in der Frühphase unseres Lebens tief geprägt. Der Einfluss der modernen Erziehung, vor allem bis zum siebten Lebensjahr ist in der Tasache ein Desaster. Die meisten Erziehungssysteme fördern die unbedingte Anpassung als die Unterschiedlichkeit, da die Unterschiedlichkeit das System selbst bedroht. 
In unserer kulturell und staatlich anerkannten Erziehung durchlaufen die jungen Kinder einen, leider zutiefst, allgemein akzeptierten Prozess von permanenten Tests und Prüfungen, deren Ansinnen das Ausspucken von Information ist, die exakt vorgegeben und genormt ist, die kaum oder überhaupt keinen Spielraum für Spontanität oder Innovationen zulässt.
Im Gegenteil, wenn Kinder den Vorgaben nicht entsprechen zu scheinen, wenn sie sich nicht fügen wollen oder können, gelten sie als geschädigt, nicht funktional, gar zurückgeblieben.
Der Druck wird erhöht, die Überwachung verschärft, es folgen Reglementierung und Strafen, bis in den pharmazeutischen Eingriff in die Psyche oder Physis des Kindes. 
Natürlich gilt das für Erwachsene ebenso.
Kriminalisierung oder Pathologisierung im schlimmsten Fall, Isolation und Abwertung in der Regel.

Jeder individuelle Ausdruck und das Bedürfnis sich auf die eigene Art zu Verhalten wird abgesprochen, ja, unterdrückt. Das tut man nicht! Du kannst nicht machen, was du willst! Wie siehst du denn aus? Was soll das?!

Diese Indoktrination beginnt in der frühen Kindheit und dauert bis in die erwachsenen Zeit an, währenddessen wir in den gleichen Kreislauf eingeschleust werden, der vorher schon unsere Eltern und Großeltern geformt hat.
Durch die Errichtung eines Systems, in dem die Anpassung die Regel und gewünschte Norm ist, haben wir den individuellen Menschen erfolgreich zu einem Außenseiter und Reaktionär verwandelt.

Wie sagen wir heute zu Ihnen: Querdenker! Querdenker ist das neue Schimpfwort, schlimmer noch, wir beargwöhnen einen latent kriminellen Außenseiter, einen Störenfried, einen gruseligen Schwurbler, einen der unsere harmonische Existenz nicht nur in Frage, sondern arglistig bedrohen will.

Was für eine Art von Erziehung könnte denn ein Kind haben, damit seine Individualität intakt bleibt?
Die radikale Frage des 8. Genschlüssels ist, braucht es eine formale Erziehung denn überhaupt?!
Das antiautoritäre Schreckgespenst schwebt wieder herbei, verbannt von der 68er Kritik, schmuddelige, heruntergekommene Buden voller revoltierender Versager zeugen eine Horde unangepasster kleiner Tyrannen, uuhhh wir brauchen doch Regeln, Regeln, Regeln…

Ja, im Straßenverkehr und vielleicht noch in der Buchhaltung. Oder bei "Mensch ärgere dich nicht".
Wir brauchen sie nicht in unserem Denken und Ausdruck.


In dieser Zeit wird die ihr innewohnende Unbeweglichkeit unseres Erziehungssystems mehr und mehr zu einem Problem. 
Es wird immer bestimmte Kinder geben, denen eine formale Erziehung liegt. Die vielen anderen Kinder benötigen schlicht keine strukturzwingende Erziehung und sie sprechen mit Sicherheit nicht besonders gut darauf an.

Es ist radikal den Bann zu durchbrechen und zu schauen, auszuprobieren und vielleicht auch zu scheitern, welche anderen Formen und Wege es gibt, um es mit einem alten Makarenko Klassiker zu sagen: „einen Menschen zu sich selbst zu verhelfen“.
Dies sind keine neuen Bemühungen. Das ist ein altes Thema, wieder und wieder. Doch in diesem Stadium unserer Evolution, ist es unausweichlich diesen Irrsinn von Teufelskreislauf zu beenden und uns weiterzuentwickeln.

Es ist überlebenswichtig!

Es ist wichtig zu erkennen, dass der 8. Schatten, der uns schon im frühen Alter eingetrichtert wurde, in den meisten Fällen, im späteren Leben wieder verlernt, ja überwunden werden muss, wenn wir nur die geringste Chance haben möchten, unsere Gaben auszuleben und unseren Genius zu finden.

Noch einmal auf den Punkt gebracht: die Art wie wir allgemein üblich und sanktioniert mit unseren Kinder verfahren ist schlichtweg lebensfeindlich. Wir vergeuden ihr und unser Potenzial.

Es kostet verdammt viel Mühe und Zeit die Deformationen zu heilen. Doch selbst wenn das einzelnen Individuen gelingt, so müssen sie sich nach wie vor gegen eine große, breiige graue Masse stellen, die sie für ihre Individualität ausschließt oder gar bestraft. Die Leute spucken dir nicht ins Gesicht oder ziehen dich an den Haaren, wobei das alles tatsächlich passiert, nein, in der Regel machen sie dich lächerlich, klein oder meiden dich.
Einzigartigkeit ist kein Gut, wofür du gelobt wirst.
Unsere Neidkultur lebt vom Kitt der Mittelmäßigkeit. Dann fühlen wir uns sicher, nicht in Frage gestellt, alles hat seine schöne Ordnung, wie das hübsche Häkeldeckchen auf dem runden Sofatisch. Es ist beruhigend gleich und gleicher zu sein.
Sei kein Narr! Sei kein Störenfried!
Sei kein Rebell.

Doch sei eine Rebellin! Sei ein Revolutionär!

„Einer der tiefsten Ängste, welcher durch den 8. Schatten entsteht, ist die Angst vor Erfolg. 
Diese Angst wird noch durch den Programmierungspartner, den 14. Schatten des Kompromisses, zusätzlich verstärkt. Du gehst bezüglich deiner Lebensträume nicht wegen der Angst vor dem Versagen Kompromisse ein, sondern weil du weißt, dass du gegen die ganze Gesellschaft und ihre Erwartungen an dich, rebellieren musst. Du fürchtest dich davor, wer du werden könntest, da du nicht weißt, wer du bist.“  Richard Rudd "Die 64 Genschlüssel"

 

Brichst du aus diesem Schatten aus und schwingst dich in eine höhere Frequenz wirst du belohnt mit einer nie gekannten Fülle an Möglichkeiten und wahrer Bestätigung.
Nicht im Außen, tief in dir drin, fühlst du dich sicher und wohl.
Hören wir auf, eine Welt von wiedererkennbaren Stereotype zu kreieren und uns an ihr festklammern, weil sie uns ein Gefühl der Sicherheit darüber anbietet, wer wir glauben zu sein und auch alle anderen in Sicherheit darüber wiegt, was sie denken, wer wir sind.

Wären wir wirklich unique, unverfälscht, voller Selbstvertrauen, wie würde man auf uns reagieren?
Die breite Masse wird dich mit einer Mischung aus Argwohn aber auch Ehrfurcht betrachten. Komischerweise funktioniert Authentizität ganz gut.

Mittelmäßigkeit ist das dünne aber recht stabile Mäntelchen, welches wir uns umhängen lassen und bereitwillig hineinschlüpfen, um uns davon abzuhalten, außerhalb von vorbestimmten Schubladen zu denken.

Mit ihm schwingen wir in der niedrigen Frequenz, in der wir denken, wie jeder andere; aussehen, wie jeder andere; und uns verhalten, mehr oder weniger, wie jeder andere. Und wir tun dies basierend darauf, was andere vielleicht oder vielleicht auch nicht, über uns denken könnten. 

Mittelmäßigkeit jedoch dient eher der Maschinerie der Gesellschaft als der Evolution.
Du bist ein Zahnrädchen im Getriebe, eines vom Menschen geschaffenen Systems, geworden und indem du dich so verhältst, wirst du eher ein NPC als ein Hauptakteur in deinem Leben sein. Die Mittelmäßigkeit hindert uns daran zu Heldinnen oder Helden in unserem eigenen Livescript zu werden. 

Sind wir wirklich schon damit zufrieden von dem zu träumen, was wir alles hätten erreichen können in unserem Leben oder wollen wir es einfach mal versuchen? 


Der 8. Schatten verhindert, dass wir genügend Selbstvertrauen entwickeln und glauben, dass wir selbst ein solch ungewöhnliches Leben verkörpern könnten, und der Grund ist Angst.
Überall in der Infrastruktur unserer Gesellschaft herrscht diese Angst, diejenigen die sich über die Schwelle der Angst hinauswagen, bewegen sich in eine Welt hinein, die für die etablierte Kultur völlig unbegreiflich scheint.

 
Der 8. Schatten macht dich zu einem willigen Jünger einer außenstehenden Autorität, er vermählt dich quasi mit dem System, es ist eine katholische Hochzeit.
Wie man es auch dreht und wendet, der 8. Schatten hindert dich daran, die erfrischende, kühle Luft deiner wahren ungebundenen Natur zu atmen, er fängt dich in seinen Verstrickungen und hält dich davon ab ein Freidenker zu sein.

Aber was ist ein Freidenker?! 


Es ist jemand, der jenseits von den alltäglichen, etablierten Strukturen des Lebens schauen kann, es ist eine Person, die aus der Spontanität und der eigenen Kreativität heraus lebt. 
Er lebt ein freies Leben. Freisein bedeutet Authentizität und den wahren Bedürfnissen zu folgen, in einem Ausdruck, der mir entspricht. 
Du musst niemanden folgen, du darfst dich inspirieren lassen.


Rebell mit einer Mission

Die Gabe des Stils entfaltet sich, wenn wir beginnen, unsere einzigartigen Eigenschaften und Talente wahrzunehmen, sie zu umarmen und sie auszudrücken. 
Stil ist nicht nur bloße Ästhetik, er ist nicht nur äußerlich, sondern umfasst den tiefen Wunsch sich unbedingt aus dem Inneren heraus auszudrücken. Er umfasst die einzigartige und authentische Art, wie wir uns selbst und unser kreatives Schaffen der Welt präsentieren. 
Es geht darum, die eigene Stimme, die eigene Präsentation und die eigene Art die Dinge zu tun, zu finden und anzuwenden, ungehemmt durch Konventionen.

Boahh, es ist so wohltuend erleichternd, nicht irgendwie sein zu müssen, immer den Erwartungen zu entsprechen, exakt zu funktionieren, reagieren, immer das Richtige in der ganz bestimmten Art und Weise zu tun, zu denken und zu fühlen.

Darf ich so sein, wie ich bin? Jetzt?

Ja!

Vielleicht laut und ungehemmt, vielleicht mach ich was komplett absurdes, was ich noch nie getan habe. Das ist immer ein guter Anfang.
Im 8. Hexagramm geht es um den Zusammenhalt, das Zusammenhalten, um Bündnisse schmieden, um die vielen weichen Yin Striche welche sich harmonisch schmiegen, um den einen leuchtenden, kraftvollen Yang Strich.
Und ja, es ist ein durch und durch weibliches Zeichen.
Weil wir hier aus der tiefe der Quelle schöpfen, aus der Intuition, dem Impuls folgen, nicht dem Verstand, nicht den Regeln. Wir tun, was wir wollen, wir tun, was wir sind, wir tun es auf eine, vielleicht äußerst ästhetische, aber ganz sicher originelle Art und Weise.

Der frische Wind, die kühle Brise der Macht, frei zu sein im Augenblick, vollkommen, sie zaubert ein Lächeln in unser Herz, in mein eigenes und das vieler anderer. Egal wie gleich wir sind, wie gelähmt, entmutigt, erschöpft, die kleinen Feuerwerkmomente erhellen unser Leben und sie entzünden unsere Energie.
Kleine Funkenschläge treffen auf trockenen Zunder.
Das Aufglühen eines Kometenschweifs, wenn er in die Erdatmophäre eintritt.

Lebensspendende Regentropfen, die alle Gärten blühen lassen.

Genschlüssel 8 ist Bestandteil des Codon Ring des Wassers (2, 8), welcher in einer Unendlichkeitsschlaufe mit dem Codon Ring des Feuers (1, 14) verwoben ist.
Hier ist der Ursprung, hier sind die polaren Prinzipien, das männliche und das weibliche, Logos und Intuition, empfangen und zeugen.
Hingabe ist männlich, hier ist die Energie das Leben zu schützen, Empfangen ist weiblich, hier ist die Energie das Leben zu kreieren, es in die materielle Form zu bringen.
Wir halten einander, unendlich verschlungen, was wir uns auch immer angetan haben und tun werden, es wird sich lösen, wenn wir uns selbst verstanden haben.

 

Der Ozean der Transzendenz

 

Da sind wir wieder in der Illusion. Hallo.
Jede Individualität und Originalität ist letztlich eine Illusion. Stil impliziert Einzigartigkeit und Trennung, Vorzüglichkeit geht in der Anerkennung einer Schönheit in allem auf. Liebe trennt nicht, seziert nicht, wertet nicht.

Stil ist der nicht verhandelbare Weg des Individuums, um in der Frequenz der Siddhis aufzugehen.

Schritt für Schritt. Wir entwickeln uns. Wir verändern uns. Unser genetisches Uhrwerk tickt. Die Frequenz schwingt synchron zu unserem Plan.
Irgendwann haben wir den Quellcode entschlüsselt.
Wenn es so weit ist, ist es uns völlig egal.

Wir sind ein Tropfen im Ozean, wenn wir uns auflösen, sind wir der Ozean.
Dann eines Tages über dem glühenden Himmel in einer Savanne lassen ein paar Tropfen eine Wüstenblume erblühen.
Auf diesen einen Moment hat ihr Samen eine ganze Menschengeneration gewartet.
Es ist ein phantastisches Schauspiel des Augenblicks.
Eine Explosion der Farben.
Ein kurzer Moment. 
Kostbar.

So ist unser Leben. So sollte es sein. 
Exquisit.

 


Herzlichst eure zonfeld

 

Genschlüssel 8

 

Siddhi: Vorzüglichkeit

Gabe: Stil

Schatten: Mittelmäßigkeit

 

Programmierungspartner: 14. Genschlüssel

Codon Ring: Der Ring des Wassers (2, 8)

Physiologie: Schilddrüse (Adamsapfel)

Aminosäure: Phenylalanin

 


Human Design System

Tor 8 
Das Tor der Förderung, des Beitrags,

der Präsentation

 

Einzigartiger Selbstausdruck

Die Energie für Authentizität und Selbstdarstellung. Tor 8 hat die größte Wirksamkeit in der Welt, indem es sich selbst treu bleibt und andere befähigt, dasselbe zu tun.

 

Kehlzentrum/Ausdruck

Viertel: Zivilisation 

Kontur: Individuell

Energiestrom: Projizierend

Sternzeichen: Stier/Zwilling

 



Yijing

Hexagramm 8 Bi

 

Bi, Das Zusammenhalten, das Bündnis, eine Gemeinschaft bilden


Das Zusammenhalten bringt Heil.
Ergründe das Orakel nochmals,
ob du Erhabenheit, Dauer und Beharrlichkeit hast;
dann ist kein Makel da.
Die Unsicheren kommen allmählich herbei.
Wer zu spät kommt, hat Unheil.

Divinatorische Bedeutung:
Das 8. Hexagramm steht für das Potenzial, mit dem eine Allianz für eine Sache geschlossen werden kann. Es geht also nicht um persönliche Vorteile, sondern um die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit anderen Menschen, etwas für das größere Wohl zu leisten. So steht das 8. Hexagramm für das Bedürfnis sich zu vereinigen. Im Laufe der Menschheits- wie auch der persönlichen Geschichte, konnte man  immer wieder Bündnisse finden, es zeigte sich wie wichtig sie waren um zu überleben. 

Auch werden Partnerschaften eingegangen, um Güter herzustellen.
Das 8. Hexagramm bezieht sich aber vor Allem auf eine kleinere Gruppe, zu der wir uns zugehörig fühlen und die für uns eine größere Rolle spielt.

Der Herr des Zeichens ist die Neun auf fünftem Platz; denn das Zeichen ist so organisiert, dass nur ein Yang Strich darin ist, und zwar auf geehrtem Platz, mit dem die Yin Striche oben und unten alle zusammenhalten.


Die Reihenfolge
Unter den Massen gibt es sicher einen Grund, sich zusammenzutun. Darum folgt darauf das Zeichen: das Zusammenhalten. Zusammenhalten bedeutet sich zusammentun.
Das Zusammenhalten ist etwas Fröhliches.


Kommentar zur Entscheidung
Das Zusammenhalten bringt Heil. Zusammenhalten bedeutet gegenseitige Hilfe. Die Unteren sind hingebend und folgsam.
Die Neun auf fünftem Platz entspricht dem starken, zentralen und korrekten Fürst.

Alle übrigen Striche sind weich, daher das Verhältnis gegenseitiger Ergänzung und Hilfe. Die weichen Striche sind die Untertanen, die gehorchen. So wird durch die Gestalt des Zeichens der Name erklärt.
Ergründe das Orakel nochmals, ob du Erhabenheit, Dauer und Beharrlichkeit hast. Dann ist kein Makel da infolge der Festigkeit und zentralen Stellung.
Die Unsicheren kommen allmählich herbei: Oben und Unten entsprechen einander.
Wer zu spät kommt, hat Unheil.

Sein Weg ist zu Ende.
Der Strich, auf den sich alles bezieht, ist die Führung auf fünftem Platz. Ihm entsprechen die sämtlichen weichen Linien unterhalb.

Das Zusammenhalten findet unter dieser Fünf gegenseitig statt. Dadurch erlangen sie Macht, und es ist eine fröhliche Sache.

Der Zurückbleibende, der sich dem allgemeinen Zusammenhalten nicht anschließt, ist die obere Sechs, die ihre eigenen Wege gehen will, die aber in Nichts enden.


Das Bild
Auf der Erde ist Wasser: das Bild des Zusammenhaltens.
Das Wasser auf der Erde hält mit ihr zusammen. Wie das Wasser die Erde durchdringt und befeuchtet, und wie das Wasser auf der Erde zusammenfließt, so soll sich Zusammenhalt zeigen. Dieser ist festigend, nährend und fruchtbar.


Kanal 1-8

Der Human Design Kanal 1-8 ist eine der stärksten Energien für authentischen Ausdruck, individueller Kreativität und Inspiration.

 

Der Kanal verbindet zwei mächtige Zentren:
G-Center / Identitätszentrum (Ausrichtung)

Hier entsteht deine kreative Essenz.
Kehlzentrum / Ausdruck (Manifestation)

Hier kommt deine Kunst in die Welt.
Diese Verbindung macht dich zu einer natürlichen Inspirationsquelle. 

Wenn du dich selbst blockierst, wird deine Stimme ungehört bleiben und deine Kreativität verdorrt.

 

Zeige dich, egal ob du verstanden wirst, erkenne das Kreativität deine Gabe ist, erschaffe, weil du musst, warte nicht auf Bestätigung.

Bist du einsam?

Vielleicht ist das der Preis eines Künstlers, einer Freidenkerin.

Bist du vollkommen bei dir selbst, bist du eine große Inspiration für alle anderen.

Lass dich nicht von Perfektionismus und Selbstzweifeln blockieren.
Versteck dich nicht, nur weil dich nicht jeder versteht.

Trau dich, ein kreatives Genie zu sein!

 



Vorzüglichkeit

Die Siddhi der Vorzüglichkeit ist die Erkenntnis der Schönheit und Vollkommenheit welche allen Aspekten der Schöpfung innewohnt - einschließlich dir selbst.

Sie steht für einen Seinszustand, in dem jede Facette des Lebens als Manifestation des Göttlichen gesehen und erlebt wird. Auf dieser Bewusstseinsebene wird das Selbst nicht als getrennt, sondern als integraler, exquisiter Teil des Ganzen verstanden.

 

Entwickeln wir eine tiefe Wertschätzung für die Schönheit in uns selbst und der Welt um uns herum. Üben wir, über das Äußere hinauszublicken bis zum Wesen der Dinge, wo alles miteinander verbunden ist und jeder einzelne Ausdruck Teil eines größeren, exquisiten Ganzen ist. Diese Perspektive fördert unser Mitgefühl, Verständnis und ein tiefes Gefühl der Einheit mit der gesamten Existenz.

 


Alle Rechte an den Illustrationen in diesem Artikel  Judith Werner für zonfeld library,

digitale Illustrationen aus der Serie Nr. 13 "Blue Orange Soccery" 2025

 


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